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Chronische Müdigkeit
Sehr
schwach, gänzlich erschöpft und ständig müde - so schlecht fühlen
sich etwa 1,6 Millionen Deutsche. Was ihnen das Leben derart
verleidet, das ist das „Chronische Müdigkeits-Syndrom".
Charakteristisches
Symptom dieser Erkrankung
ist eine ständige oder immer wiederkehrende Müdigkeit, die länger
als sechs Monate andauert und die trotz ausreichenden Schlafs
und viel Ruhe nicht vergeht. Sie vermindert die Leistungsfähigkeit
der
Betroffenen um mehr als die Hälfte, so daß diese schon morgens
beim Aufstehen oder bereits nach kurzer Arbeitszeit gänzlich
erschöpft sind. Schlimmstenfalls können sie ihren Beruf nicht
länger ausüben oder sogar alltägliche Verrichtungen im Haushalt
nicht mehr ausführen.
Weitere
Beschwerden kommen noch
hinzu, von denen jedoch nicht alle in jedem Fall auftreten
müssen: leichtes Fieber; Halsentzündungen; schmerzende bzw.
geschwollene Lymphknoten am Hals oder in den Achseln; unerklärliche allgemeine Muskelschwäche oder Schmerzen und Ziehen in
der Muskulatur; Kopfschmerzen, die länger andauern oder stärker
sind als früher oder an anderen Stellen des Kopfes auftreten;
Schmerzen in den Gelenken; Schlafstörungen durch verzögertes
Einschlafen oder vorzeitiges Erwachen; neurologische Probleme
wie Konzentrationsstörungen,
Gedächtnisschwäche, leichte Erregbarkeit und Verwirrung;
psychische Störungen wie depressive Verstimmung.
Der
Verlauf des „Chronischen
Müdigkeits-Syndroms" beginnt häufig mit einer Infektion,
die als Erkältung verkannt wird. Während jedoch ein banaler
Infekt nach einer Woche ausgestanden ist, dauern in diesen Fällen
die Schwäche, Erschöpfung und Müdigkeit an und die weiteren
Beschwerden treten auf.
Als
Ursache vom „Chronischen
Müdigkeits-Syndrom" sind andauernde, schwelende Virusinfek-
tionen von besonderer Bedeutung. Ihre Erreger sind praktisch
überall verbreitet und haben die meisten Menschen bereits angesteckt;
einer von ihnen ist das Epstein-Barr-Virus.
Viele
Betroffene verspüren überhaupt nichts von der Infektion, weil
ihr Immunsystem genügend Antikörper gegen den Erreger bildet
und ihn unschädlich macht. In anderen Fällen verursacht das
Epstein-Barr- Virus eine akute Erkrankung mit mäßigem Fieber,
Schnupfen, Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten, die
von einem intakten Immun- system in der Regel bald überwunden
wird. Sind jedoch die körpereigenen Abwehrkräfte geschwächt,
kann es zu einer chronischen Infektion mit den Beschwerden des
„Chronischen
Müdigkeits-Syndroms" kommen.
Allerdings
gibt es eine Vielzahl anderer Erkrankungen, für die ständige
Müdigkeit ebenfalls ein Leitsymptom ist (siehe Kasten). Sie
müssen durch eine sorgfältige Diagnose ausgeschlossen bzw. erkannt
und dann gezielt behandelt werden.
Besonders
gefährdet vom „Chronischen
Müdigkeits-Syndrom" sind Menschen, die starkem Streß ausgesetzt
sind und sich dennoch weder genügend Entspannung noch Ruhe gönnen.
Die Folge ist eine anhaltende Schwächung des Immunsystems. Das
trifft insbesondere auf die aktiven und leistungsorientierten
Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren zu, die viel und
hart arbeiten - und die deshalb den Großteil der Patienten mit
dem „Chronischen Müdigkeits-Syndrom" ausmachen.
Besonders
anfällig für Infektionen sind auch diejenigen, denen es an bestimmten
Vitalstoffen mangelt, weil sie sich unzureichend damit ernähren
oder übermäßig viel davon verbrauchen. Insbesondere ein Mangel
an den Vitaminen C und E sowie an dem Spurenelement Zink kann
die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen.
Die
Therapien mit den besten
Erfolgen sind logischerweise diejenigen, die ein geschwächtes
Immunsystem stärken. Dadurch wird der Körper in die Lage versetzt,
endlich die viel zu lange andauernde, schwelende Virusinfektion
selbst zu heilen - und damit auch das „Chronische Müdigkeits-Syndrom".
Für
diese Anwendung haben die Ärzte an der Schwarzwald Privatklinik
Obertal in Baiersbronn ein ganzheitliches Behandlungskonzept
mit Mitteln und Methoden der Naturheilkunde entwickelt, die
sich in ihrer Wirkung auf das Immunsystem ergänzen. Es umfaßt
fünf bewährte Therapien:
1.)
Die Immun-Therapie mit
den natürlichen Thymosand-Peptiden. Das sind die wichtigsten
immunregulatorischen Wirkstoffe aus dem Thymus, die körpereigene
Abwehrkräfte aktivieren und harmonisieren. Bei einer Behandlung
werden 10 bis 20 Injektionen innerhalb von zwei bis drei Wochen
verabreicht. Ist der Erfolg auf Anhieb nicht zu erreichen, wird
die Immun-Therapie nach einer bestimmten, individuell festgelegten
Zeit wiederholt.
2.)
Die Ascorell-Therapie mit
Injektionen von reiner Ascorbinsäure (Vitamin C) in höheren
Dosen. Sie hemmt die Vermehrung von Viren und erleichtert es
dem Immunsystem, die Erreger zu bekämpfen.
3.)
Eine Sauerstoff-Therapie mit
Ozon-Sauerstoff- Eigenblut- Infusionen zur Unterstützung des
Immunsystems. Dabei wird etwas Blut aus der Armvene entnommen,
mit einem Ozon-Sauerstoff- Gemisch angereichert und körperwarm
über dieselbe Vene in den Kreislauf zurückgegeben.
4.)
Vital-Plus-Therapie mit
ausgewählten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in
der richtigen Menge und in der richtigen Zusammensetzung. Sie
benötigt das Immunsystem, um bestmöglich funktionieren zu können.
Auch die Zufuhr der Aminosäure Arginin ist sehr erfolgreich
gegen das „Chronische Müdigkeits- Syndrom".
5.)
Gesprächstherapie durch
den Arzt, um auch die psychischen Probleme im Zusammenhang mit
der Krankheit zu erfassen und zu behandeln. Geschieht das nicht,
können sie das Immunsystem zusätzlich schwächen und stören,
wie die noch junge Wissenschaft der Psycho-Neuro-Immunologie
bewiesen hat (mehr darüber in dem Buch „Immun durch positives
Denken" von Dr. Irmgard Niestroj, Herbig-Verlag, München).
Zum
Arzt gehen sollte jeder
Betroffene, falls Schwäche, Erschöpfung und Müdigkeit länger
als sechs Monate andauern. Dann muß unbedingt die Ursache abgeklärt
und eine gezielte Behandlung begonnen werden. Denn das „Chronische
Müdigkeits-Syndrom" vergeht nur in seltenen Fällen von
selbst - auf eine Spontanheilung ist also kein Verlaß.
Chronische
Müdigkeit - Leseraktion
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Die
Fragen:
In
welcher Altersklasse ist das „Chronische Müdigkeits-Syndrom"
besonders häufig?
Unter
20 Jahre
20
bis 40 Jahre
Über
40 Jahre
Welcher Erreger kann eine Ursache für das „Chronische Müdigkeits-Syndrom"
sein?
Influenza-Virus
Salmonella
Epstein-Barr-Virus
Wieviel
Mittel und Methoden sind in der ganzheitlichen Therapie gegen
das „Chronische Müdigkeits-Syndrom" an der Schwarzwald Privatklinik
Obertal zusammengefaßt?
Chronische
Müdigkeit
Wovor
Müdigkeit warnen kann
Ständige
Müdigkeit kann ein Warnzeichen für eine Vielzahl von Erkrankungen
sein - für körperliche Krankheiten ebenso wie für psychische Störungen.
Wer darunter leidet, der muß zum Arzt gehen, damit dieser eine
exakte Diagnose stellen und eine wirksame Therapie beginnen kann.
Es gibt jedoch Hinweise, aus denen die Betroffenen selbst auf
die Ursache schließen können:
Müdigkeit,
die insbesondere nach dem Essen eintritt, kann von einer kranken
Leber herrühren, die durch Verfettung oder Fibrose oder schlimmstenfalls
durch eine Zirrhose in ihrer Leistung eingeschränkt ist.
Müdigkeit,
die am frühen Abend oder nach körperlicher Tätigkeit verspürt
wird, kann ein erstes Symptom für die nachlassende Kraft des Herzmuskels
bei einer Herzinsuffizienz sein.
Müdigkeit,
die sehr quälend ist und sogar tagelang andauert, kann durch eine
Unverträglichkeit oder Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel
wie Erdbeeren oder anderes rohes Obst sowie gegen Eiweiß aus Milch,
Fisch und Eiern bedingt sein.
Was
müde Frauen munter macht
Wenn
Frauen über Müdigkeit klagen, dann ist in den meisten Fällen eine
von zwei Ursachen schuld daran.
Zum
einen der Mangel an dem Spurenelement Eisen. Dieser führt dazu,
daß weniger vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebildet und deshalb
die Organe, insbesondere das Gehirn, nicht ausreichend mit Sauerstoff
versorgt werden. Der Mangel entsteht, wenn Frauen mit der Regelblutung
relativ viel Eisen verlieren und diesen Verlust in den nächsten
vier Wochen mit der Ernährung nicht wieder voll ausgleichen. Ein
gutes Mittel gegen diese „Eisenmangel-Anämie" ist die Zufuhr
von Eisen zusammen mit Vitamin C, weil das die Aufnahme im Körper
verbessert - etwa mit der Vicoferell-Methode, die beide Vitalstoffe
enthält.
Zum
anderen ein zu niedriger Blutdruck. Dieser Zustand besteht, wenn
der systolische Blutdruck (das ist die erste, höhere Zahl) ständig
niedriger ist als 105 mm/Hg. Die Folgen sind eine verminderte
Durchblutung und eine sehr große Müdigkeit. Selbsthilfe dagegen
ist gut möglich: durch konsequente Wasseranwendungen wie Wechselduschen
und Wassertreten; durch regelmäßige Bewegung beim Schwimmen und
Laufen sowie durch isometrisches Training, bei dem die Muskeln
im Sitzen oder Liegen kurz und kräftig angespannt werden; durch
richtiges Verhalten, indem man ausreichend schläft, den Tag langsam
angeht und öfter Kaffee trinkt, weil Coffein den Blutdruck erhöht.
Warum
so viele Männer müde sind
Männer,
die tagsüber sehr müde sind, haben womöglich in der Nacht besonders
schlecht geschlafen: Mehr als 30mal stockt ihr Atem mindestens
10 Sekunden lang, so daß das Blut in den Lungen nicht genügend
Sauerstoff aufnehmen kann. Diese „Schlaf-Apnoe" kann auch
zu Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen führen und sollte deshalb
frühzeitig behandelt werden. Als Therapie wird empfohlen, Übergewicht
abzuspecken, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten oder bei Nacht
eine Atemmaske zu tragen, die dem Körper kontinuierlich genügend
Sauerstoff zuführt.
Männer,
die ständig müde sind, trinken womöglich zuviel Alkohol. Infolgedessen
verliert nämlich ihr Körper viel mehr Magnesium und die roten
Blutkörperchen enthalten deshalb zuwenig von diesem Mineralstoff.
Das kann ähnliche Folgen haben wie der Eisenmangel bei Frauen,
auch die Therapie ist im Prinzip dieselbe: Wird zusätzlich Magnesium
in der richtigen Menge mit der Magnorell-Methode aufgenommen,
vergeht diese Form der chronischen Müdigkeit.
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