|
|
Verursachungsfaktoren und
therapeutische Möglichkeiten einer zunehmend häufigeren
Erkrankung
Obwohl das Burn-out-Syndrom (BOS)
in unserer Leistungsgesellschaft bei immer mehr Menschen anzutreffen
ist, fehlt dieser Begriff in den meisten medizinischen und
psychologischen Lehrbüchern noch immer. Das Thema "Burn-out"
(Ausgebranntsein) wird jedoch bereits seit den Siebzigerjahren
erforscht. Diese frühen Studien beruhen in ihrem Kern noch auf der
Erkenntnis, dass in erster Linie Berufsgruppen, die intensiver -
besonders fürsorglich helfend - mit Menschen befasst sind,
charakteristische Erschöpfungszustände entwickeln. Mittlerweile
steht jedoch fest, dass beinahe alle Berufsgruppen dazu gehören.
Grobgerastert lassen sich zur ersten diagnostischen Orientierung
folgende Hauptsymptome bestimmen:
-emotionale Erschöpfung
-Entpersönlichungsstrukturen (verletzender bis gleichgültiger
Umgang mit dem
anbefohlenen Personenkreis)
-Reduziertes Kompetenzgefühl und Verlust der eigenen Selbstwertschätzung
Für die Betroffenen selbst bedeutet das Syndrom bereits
mittelfristig eine sehr belastende Symptomatik mit hoher persönlicher,
gesellschaftlicher und wegen der damit oft verbundenen Arbeitsunfähigkeit
auch ökonomischer Bedeutung.
Die Patienten beschreiben diesen Zustand in etwa folgendermaßen:
"Ich kann nicht mehr. Bereits am Morgen bin ich erschöpft. Die
Arbeit nimmt kein Ende, so sehr ich mich auch anstrenge, alles zu
schaffen, ich werde niemals fertig. Was ich früher gerne gemacht
habe, ist mir heute zu viel. Selbst in der freien privaten Zeit fühle
ich mich gehetzt. Was hat das alles überhaupt noch für einen
Sinn....."
Der in den USA lebende, deutschstämmige Psychoanalytiker Herbert
Freudenberger hat für diesen Zustand bereits 1974 den Begriff
"Burnout" geprägt. Diese Bezeichnung war so treffend,
dass dieser neue psychosomatische Symptomenkomplex von der Fachwelt
international als Burn-out-Syndrom angenommen und benutzt wurde.
Überlastungssituationen
In der Ursachendiskussion gilt vor allem eine berufliche Überlastung
als zentraler Auslöser des Burn-out-Syndroms. Lange Zeit galt diese
Erkrankung lediglich als ein sogenanntes "Managerleiden".
Doch heute wird zunehmend deutlicher, dass immer mehr Menschen aus
ganz verschiedenen Berufsgruppen, insbesondere mit Doppel- und
Mehrfachbelastungen, über körperliche und psychisch-seelische
Befindlichkeitsstörungen klagen. Die Betroffenen bringen ihre
Beschwerden vor allem mit ihrer Arbeitssituation in Verbindung. Das
größte Problem dabei sind die an sie herangetragenen immer höheren
Erwartungen und Entscheidungskompetenzen, die mit den
Rollenerwartungen in ihrem Leben in Übereinstimmung gebracht werden
müssen. Die Betroffenen empfinden diese Verdichtung der
Anforderungen als einen nicht mehr auflösbaren Stress. Die Überforderung
durch die Aufgabenstellung und die Tatsache, den eigenen Erwartungen
nicht mehr gerecht werden zu können, so wie die Unmöglichkeit der
inneren schützenden Abgrenzung, erhöht den Verzweifelungsdruck in
der täglichen Realität.
Erfahrungsgemäß sind es besonders engagierte Menschen, die
energie- und erwartungsvoll an neue Aufgaben gehen, die ein BOS
entwickeln. Sie sind überzeugt von ihrer Idee. Alltagsaufgaben,
Zeitdruck, ökonomische Zwänge oder Probleme führen Anfangs noch
zu einer Steigerung des persönlichen Einsatzes, der dann
schleichend in Frustration übergeht.
Die besondere Rolle der sozialen Berufe
Obwohl bisher keine genauen Zahlen bekannt sind, ist das BOS (Burn-out-Syndrom)
bei Selbstständigen und den Berufsgruppen mit sozialer, am Menschen
ausgerichteter Arbeit besonders weit verbreitet. Dazu gehören unter
anderen: Pflegekräfte, Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker,
Sozialarbeiter, Schul- und Sozialpädagogen u.a. Besonders auffällig
sind auch hier Menschen, die voller Idealismus und mit großer Überzeugung
ihre Arbeit begonnen haben und dann im Arbeitsalltag als Einzelkämpfer
emotionale Enttäuschungen erleben, die sie mit zusätzlichem
Engagement kompensieren.
Dabei werden eigene Bedürfnisse zwangsläufig vernachlässigt und
Probleme verleugnet. Die Folgen sind meist große Verdrossenheit,
Zynismus gegenüber Mitarbeitern, Kunden oder Patienten, eigene
Schuldgefühle und schließlich eine Reduzierung der Arbeit. Aus
dieser Verkettung von negativen Überforderungsreaktionen entstehen
jedoch neue, veränderte Handlungsweisen und Protesteinstellungen
wie zum Beispiel: "Dienst nach Vorschrift", die innere Kündigung,
wiederholte Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeit,
Suizidgedanken oder ein Medikamentenabusus.
Symptomatik des Burn-out-Syndroms
Die psychischen und körperlichen Krankheitszeichen entwickeln sich
schrittweise. Das BOS ist nicht plötzlich da, sondern ist immer ein
schleichender Prozess, der sich oft über einen langen Zeitraum
erstreckt. Leider nehmen die Betroffenen ihren veränderten Zustand
meist zu letzt wahr, nach dem die Menschen in ihrer unmittelbaren
Umgebung die Situation längst erkannt haben. Wahrscheinlich ist,
dass viele von ihnen die Vorzeichen wie den Erschöpfungszustand
nicht akzeptieren wollen. Insbesondere eine im Einzelfall notwendig
gewordene psychotherapeutische Hilfe kann dadurch erst sehr spät in
Anspruch genommen werden.
Zu den frühen und eindeutigen Erkrankungsmerkmalen des
Burn-out-Syndroms gehören:
- Antriebslosigkeit
- Chronische Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Stimmungslabilität (Gereiztheit)
- Konzentrationsstörungen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
- Potenzstörungen (verminderte Libido)
Erst wenn diese Beschwerden übergangen oder nicht ernst genug
genommen werden, entwickelt sich ein BOS, gefolgt von Rückzug,
Abkapselung, Hoffnungslosigkeit, Apathie und Depression. In diesem
Vollstadium der Erkrankung entsteht ein Gefühl der inneren Leere,
das oft von der Lebenssinnfrage beherrscht wird.
Schwierige Diagnoseerstellung
Kaum einer der betroffenen Patienten weiß zu Beginn des BOS, woran
er genau leidet. Die Gründe für die Beschwerden werden anfangs im
rein körperlichen Bereich vermutet, so dass der psychosomatische
Bezug erst später registriert wird. Bei vielen Patienten beginnt
das Burn-out-Syndrom mit zunehmenden Entscheidungsproblemen im
beruflichen Ablauf, Konzentrationsstörungen und einem verminderten
Kurzzeitgedächtnis. Nach einiger Zeit nimmt die Leistungsbilanz
insgesamt rapide ab und es setzt eine nervöse innere Unruhe und
Reizbarkeit ein.
In der darauf folgenden Phase zwingt der belastete, körperliche und
seelische Zustand den Patienten bereits in eine oft mehrwöchige
Arbeitsunfähigkeit, die sich in den Folgejahren auf bis zu 10
Monate pro Jahr steigern kann. Während diesem fortentwickelten
Stadium meldet der Körper zunehmend mehr störsymptomatische
Beschwerden. Die Zahl der dar-auf hin vorgenommenen medizinischen
Konsultationen, Untersuchungen und Behandlungen kann im Einzelfall
ganz erheblich sein. Über Wochen, Monate, nicht selten über Jahre
hinweg, wird die Ursache für diesen schwer erträglichen Zustand
gesucht.
In der Regel werden von BOS-Patienten in diesem Zusammenhang sämtliche
konventionell medizinischen Fachrichtungen aufgesucht:
Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Kardiologie, Neurologie,
HNO-Medizin, Umweltmedizin, CT- und MRT-Aufnahmen, Abdomen- und
Schilddrüsensonografie, Endoskopien der Verdauungsorgane,
Haaranalysen, Endokrinologie, Psychotherapie u.a.
Hier zeigt sich, dass ein Burn-out-Syndrom letztendlich nur über
eine Ausschlussdiagnostik sicher festgestellt werden kann. Aus Gründen
der medizinischen Sorg-altspflicht müssen daher alle Beschwerden
dieses insgesamt großen Symptomen-Komplexes
differentialdiagnostisch abgeklärt werden.
Sorgfältige Anamnese erleichtert den Befund
Zu der allgemeinen Krankengeschichte gehört bei einem BOS unbedingt
auch die Familien- bzw. Sozialanamnese. Hier ist unter anderem die
Abklärung der Lebensführung, der beruflichen Orientierung, so wie
der Genussmittelgewohnheiten oder der Medikamentengebrauch wichtig.
Oft zeigen sich in diesem Bereich bereits Unstimmig- bzw. Auffälligkeiten,
die in eine psychosomatische Richtung weisen.
Ein Teil der Patienten erkennt sein Problem und die Zusammenhänge
von Anfang an sehr gut. Obwohl später körperliche Beschwerden in
scheinbarem Vordergrund stehen, weisen sie den Therapeuten auch auf
ihre individuelle psychische Überforderung hin. In diesen Fällen
kann sich ein umgehendes Behandlungskonzept aus natürlichen, kausal
ausgerichteten Therapieelementen als schnelle und sehr gute Hilfe
erweisen.
Die Mehrzahl der Betroffenen ist mit dem BOS jedoch ganz eindeutig
überfordert. Die bekannten physischen Beschwerden stehen hier oft
jahrelang im Vordergrund und werden entsprechend dominant, so dass
die ersten Therapieansätze logischerweise rein körperlich
ausgerichtet sind. Dadurch kann leider viel Zeit verloren gehen, während
sich der chronische Erschöpfungszustand für den Patienten immer
schädigender manifestiert.
Entwicklungsphasen des Burn-out-Syndroms
1. Überhöhtes Engagement
- Zwang sich zu beweisen
- hohe Ideale
- realitätsfremde Erwartungen
- Scheiterungstendenzen und erste Erschöpfungsanzeichen
2. Reduziertes Engagement
- Frustration und Enttäuschung
- Beziehungsprobleme zu anderen Menschen (auch Partnerkonflikte)
- emotionsarme Umgangsformen
- Leistungsabfall
3. Emotionale Reaktionen
- Selbstwahrnehmung des BOS
- Psychische Stimmungsschwankungen
- Resignation und Schuldgefühle
- gereiztes, aggressives Verhalten
4. Zunahme der körperlichen Beschwerden
- Chronischer Erschöpfungszustand
- Konzentrationsstörungen
- Rückenschmerzen, Muskel- und Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Herzbeschwerden
- Zustandsverschlechterung nach Anstrengungen
5. Rückzugs- und Depressionsphase
- Inaktivität (Aufgabe von Freizeitaktivitäten wie Sport u.a.)
- emotionale Erschöpfung
- Depressive, gedrückte Stimmungslage
- Suizidgefahr
In jeder dieser aufgeführten Entwicklungsstadien besteht bei vielen
Patienten verständlicherweise das Bedürfnis, stark wirksame
Beruhigungsmittel, Schlaf-tabletten oder Alkohol für eine vorübergehende
Entspannung zu benutzen. Auf Grund der anhaltenden Beschwerden ist
die Gefahr einer Suchtentwicklung (siehe Kapitel "Gefahren
der chemischen Beruhigungsmittel") sehr hoch einzuschätzen.
Mischformen des BOS und des Chronic-Fatigue-Syndroms (CFS)
In den letzten Jahren konnte festgestellt werden, dass die
Vernetzung eines Burn-out-Syndroms mit dem chronischen Müdigkeits-
und Erschöpfungssyndrom (CFS) gehäuft auftritt. Der parallele
Hauptbeschwerdepunkt liegt bei dieser Kombination, neben sonst überwiegend
ähnlichen Symptomen, in einem permanenten Er-schöpfungs- bzw. Überforderungszustand.
Da dieser defensive, physische und psychische Zustand auch ein
Leitsymptom des BOS ist, kann es hier durch aus pathophysiologische
Übereinstimmungen geben. Im Einzelfall kann sich ein
Burn-out-Syndrom also auch mit oder aus einem
Chronic-Fatigue-Syndrom entwickeln.
Um diese Möglichkeit in die Diagnosestellung und Therapie
einbeziehen zu können, sollte auch der für das CFS typische
Beschwerdekomplex Berücksichtigung finden.
CFS-Definition:
"Erstmalig auftretender Erschöpfungszustand, der länger als
sechs Monate andauert, sich durch Ruhe nicht bessert und die
Lebensqualität erheblich einschränkt".
Symptome:
- andauernde Erschöpfung (Leitsymptom)
- vermindertes Kurzzeitgedächtnis und Konzentrationsstörungen
- Halsschmerzen
- schmerzhafte Muskelverspannungen
- druckdolente Lymphknotenschwellungen an Hals und Achseln
- Gelenkbeschwerden
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Zustandsverschlechterung nach Anstrengung
Ein wichtiges Abgrenzungskriterium zum BOS kann das Immunsystem
sein. Wissenschaftler konnten bei der überwiegenden Anzahl der
CFS-Patienten eine massive Aktivierung der Immunabwehr wie bei
Infekten feststellen: Die Zahl der T- und B-Lymphozyten nimmt zu,
Interleukin-2-Rezeptoren werden exprimiert und die Zytokinsekretion
verstärkt. Besonders die hochregulierte Zytokinproduktion gilt als
Ursache für den Ausbruch des Chronic-Fatigue-Syndroms.
Für die Diagnose und Therapie ist daher eine Abgrenzung wichtig.
Bei einer vorliegenden Erkrankungs-Mischform muss ein
Behandlungskonzept angewendet werden, dass die Komplexizität der
Beschwerden entsprechend berücksichtigt.
Die Homöopunktur als Kombinationstherapie
mit organgerichteten homöopathischen Sanotropika®
Ein Hauptsymptomaspekt des Burn-out-Syndroms sind nervliche Überreizungen
und damit verbundene funktionelle Störreaktionen des Nervensystems.
Die therapeutische Bandbreite nervenwirksamer homöopathischer
Heilsubstanzen ermöglicht hier eine natürliche und sehr effektive
Behandlungsform. Nervenbedingte Übersteuerungszustände und die
damit verbundenen Entspannungs- und Schlafprobleme müssen
erfahrungsgemäß langfristig behandelt werden. Die oft zu schnell
verordneten, chemisch definierten Schlaf- und Beruhigungsmittel
zielen zwar auf eine rasche Wirkung ab, sind aber häufig sehr
toxisch und wie bereits geschildert nebenwirkungsbelastet. Sie haben
ein mitunter großes Sucht- bzw. Abhängigkeitspotential. Auch aus
diesen Gründen sollte den Patienten unbedingt die Anwendung natürlicher
und bewährter Homöopathika angeraten und verordnet werden.
Die organgerichteten Sanotropika
Ein wichtiger Behandlungsschwerpunkt sollte neben einer im
Einzelfall notwendigen psychologischen Gesprächstherapie die
Harmonisierung von Überreaktionen der vegetativen und zentralen
Nervenfunktionen sein. Gleichzeitig sollten auch die damit im
Zusammenhang stehenden Beschwerden und vielschichtigen
Verursachungsfaktoren im gesamten therapeutischen Wirkungsspektrum
berücksichtigt werden.
Diese wichtigen Anforderungen können die in diesem Beitrag erläuterten,
natürlich nervenwirksamen Sanotropika aus der Reihe der Sanorell-Präparate
sehr gut erfüllen.
Die Besonderheiten der zur Homöopunktur verwendeten Sanotropika
Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Sanotropika
- stammen aus kontrolliertem ökologischem Anbau
- enthalten keine Konservierungsstoffe
- sind handverschüttelte Einzelmittel
- liegen überwiegend als Potenzakkorde vor
- entsprechen den homöopathischen Dosierungsrichtlinien
- stellen ein harmonisches Therapieprinzip dar
- besitzen eine organspezifische Wirkung
- kommen individuell zur Anwendung
Die Potenzakkorde der Sanotropika bestehen grundsätzlich nur aus
den niedrigen Potenzierungsraten D4, D8 und D12. Sie entsprechen
damit inhaltlich voll den Dosierungsrichtlinien der Kommission D,
was einen therapeutischen Vorteil und Sicherheitsaspekt darstellt,
der dem Patienten beim Einsatz der Sanotropika zugute kommt. Durch
die ausschließlich tiefen und miteinander kombinierten
Potenzakkorde steht dem Therapeuten ein optimal aufeinander
abgestimmtes und harmonisierendes Behandlungsprinzip zur Verfügung.
Der übergeordnete Begriff "Sanotrop" leitet sich von dem
breiten und komplexen Wirkungsspektrum der Potenzakkorde ab:
- histotrop = gewebespezifisch
- organotrop = organisch ausgerichtet
- funktiotrop = funktionswirksam
Durch diese optimalen Eigenschaften decken die Sanotropika alle in
Frage kommenden typischen Erkrankungsstufen und Beschwerdeformen
heiltherapeutisch ab. In den meisten Fällen sind das:
- die akuten und subakuten Verlaufsstadien
- die organsystemischen, funktionellen pathogenen Entwicklungsphasen
- die dauerhaft manifestierten und bereits chronischen
Erkrankungsabläufe
Die Applikation der Potenzakkorde verringert und mildert darüber
hinaus auch den Grad einer Erstreaktion (Erstverschlimmerung).
Insgesamt wird damit eine schonende und für den Patienten effektiv
nachvollziehbare Heilreaktion bei sehr guter Verträglichkeit ermöglicht.
Sulfurell® Nerven-Spezifikum
Für die ganzheitliche und kausal ausgerichtete Behandlung des
Burn-out-Syndroms ist die Berücksichtigung des nervlichen Erschöpfungsaspektes
ein Therapieschwerpunkt. Das durch die psychische
Belastungssituation überforderte vegetative Nervensystem verursacht
im Verlauf der Erkrankung die eigentlichen neuralen und
psychosomatischen Reflexionen.
Zu diesen nervenbedingten Beschwerden können die unspezifischen
Schmerz-zustände der gesamten Körpermuskulatur (WS- und
Kopfbereich) ebenso gehören wie nervöse Herzbeschwerden, Schlafstörungen
und weitere Irritationen.
Das symptomatische Zusammenwirken der BOS- Beschwerden ergibt sich
durch die zunehmende Verbindung von nervösen Reaktionen und dadurch
entstandenen physischen Störungen. Im Gesamtbild zeigt sich eine
nervöse emotionale Erschöpfung, die von eindeutigen körperlichen
Beschwerden begleitet wird.
Der in dem Sanotropikum Sulfurell® enthaltene biochemische
Naturwirkstoff Sulfur deckt die neurovegetativen Symptome des
Burn-out-Syndrom mit seinem Heilspektrum sehr gut ab. Sulfur ist als
bewährtes Polychrest für die homöopathische Medizin ein wichtiges
und unentbehrliches Zentralmittel. Auf den erkrankten Organismus
kann es generell umstimmend und regenerierend wirken. Besonders auf
Reaktionsphasen, wie sie auch das BOS darstellt, hat Sulfur eine
ausgewiesene, stärkende und unterstützende Wirkung auf die körpereigenen
Heilmechanismen.
In Bezug auf die beim Burn-out-Syndrom nervenbezogenen Beschwerden
bedeutet die Anwendung von Sulfurell® daher eine optimale Therapiemöglichkeit.
Sulfur ist grundsätzlich nervenwirksam, weil es durch intrazelluläre
Korrekturabläufe der Nervenzellen ausgleichend und harmonisierend
auf alle vegetativen Funktionen einwirkt. Auch die psychischen
Verstimmungszustände lassen sich mit diesem Sanotropikum
therapeutisch gut erfassen.
Anwendung und Dosierung:
Einmal täglich eine 2ml-Ampulle Sulfurell® subkutan in einige der
empfohlenen Akupunkturpunkte injizieren. Für die Dauertherapie können
die Injektionen ein bis zweimal wöchentlich vorgenommen werden.
Homöopunktur bei Burn-out-Syndrom
Blasenmeridian
Die Symptomatik des Blasenmeridians deutet sehr eindeutig auf
nervliche System-erkrankungen und energetische Erschöpfungszustände
hin. Sie erfasst unter diesem Aspekt: Leistungsabfall, Schlafstörungen,
vegetative Unruhezustände und depressive Erschöpfungssymptome. Es
bieten sich folgende Punkte für die Akupunktur mit Sulfurell® an:
Bl 14 - Nervosität und Unruhe
Bl 26 - Schlafstörungen, Erschöpfungssyndrom
Bl 62 - Konzentrationsdefizite
Nierenmeridian
Der Nierenmeridian beeinflusst ebenfalls sehr charakteristische
Nervensymptome. Vor allem zwei wichtige Punkte des Nierenmeridians
sollten akupunktiert werden:
Ni 25 - Schlafstörungen, Leistungsabfall, Energiemangel
Ni 27 - Konzentrationsabfall, nervöse Unruhezustände
Novirell® B Mono Novirell® B Duo
Neurotrope Vitamin-Injektionslösungen
Ein weiterer elementarer Behandlungsfaktor für das BOS ist die
Substitution der nervenausgerichteten lebenswichtigen Vitamine der
B-Gruppe: Vitamin B1, B6 und B12. Ihre zellkatalytischen neurotropen
Funktionen machen sie therapeutisch erfahrungsgemäß bei nervösen
Leiden wie dem BOS unentbehrlich. Novirell® B Mono enthält je 1 ml
Ampulle 1000 µg Vitamin B12. Novirell® B Duo enthält je 2 ml
Ampulle 7mg Vitamin B1, 20mg Vitamin B6 und 20mg Lidocain.
Vitamin B1-Thiaminchloridhydrochlorid
- wird international wegen seines Schwefelgehaltes als "Thiamin"
bezeichnet. Es wird hauptsächlich im Duodenum resorbiert und so dem
Blutkreislauf zugeführt. Die Resorption kleinerer Anteile geschieht
zusätzlich bereits in der Magenschleimhaut und anderen
Darmabschnitten. Vitamin B1 bindet sich für seinen Bluttransport größtenteils
an die Erythrozyten. Nur eine kleinere Menge wird als freies Thiamin
im Plasma an Albumin gebunden transportiert (ca. 15%). In den
Muskelzellen und der Leber erhält das Thiamin seine biologisch
wirksame Form: Durch die Thiaminkinase kommt es zur Umwandlung in
das zellaktive Thiamindiphosphat. In dieser Form ist das Vitamin
innerhalb des zellulären Zitronensäurezyklus als Energieerzeuger
und vor allem als Neuralkatalysator und Nervenvitamin wirksam.
Therapeutische Verwendung:
- Myalgien, Parästhesien, Lähmungen, Nervenirritationen
(Polyneuritis)
- Verzögerung des Glucosestoffwechsels
- Herzfunktionsstörungen (Beklemmungsgefühl, Atemnot)
- Neuralsymptomatiken bei bereits vorhandenen Erkrankungen
- Psychische Veränderungen: Depressionen, Gedächtnisschwund,
- Antriebslosigkeit
- Muskelschmerzen, Muskelschwäche
- Herabsetzung der Körperreflexe
- Nervenentzündungen (auch bei Gelenkerkrankungen)
- Störungen des Zuckerstoffwechsels
- Begleitend bei Alkoholismus mit Polyneuropathie
Vitamin B6
- setzt sich aus den drei Derivaten Pyridoxal, Pyridoxamin und
Pyridoxin zusammen. International wird es ausschließlich unter der
Bezeichnung "Pyridoxin" geführt. Der Bedarf an Vitamin B6
steigt mit der erhöhten Aufnahme von Proteinen, denn es spielt eine
große Rolle im Eiweißstoffwechsel.
Seit einigen Jahren wird es mit Erfolg bei vegetativer Dystonie und
weiteren nervösen Beschwerden, so wie als Therapeutikum bei
Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt. Vitamin B6 verringert die
Ausscheidung von Oxalsäure über die Nieren und beugt damit einer
Ausfällung und Kristallisation (Nierensteine) vor.
Therapeutische Verwendung:
- Depressionen und Reizbarkeit
- Nervosität und Unruhezustände
- Nervenentzündungen
- Kopfschmerzen, Migräne
- Entzündungen der Mundschleimhäute
- Konjunktivitis
- Störungen des Eiweißstoffwechsels
- Karpaltunnel-Syndrom (Nervkompression im Handgelenk)
- Nierensteinprophylaxe
Vitamin B 12 - Cyanocobalamin
- besteht aus verschiedenen Kobaltverbindungen und hat die
Sammelbe-zeichnung "(Cya-no-) Cobalamin". Aus der Nahrung
wird es im gesunden Magen freigesetzt und im Duodenum an den
Intrinsic-Faktor (IF) gebunden. Bei fehlendem IF (z.B. bei
Magenfunkionsstörungen) muss Vitamin B12 injiziert werden. Nach der
Lösung aus dem IF-Cobalamin-Komplex wird es von den Gewebezellen
aufgenommen und anschließend wieder in Form von Cobalamin ausgeschüttet.
Etwa 60% des Gesamt-cobalamins befinden sich in den Leber- und
Muskelzellen. Das Vitamin wird vom Organismus innerhalb des
Zellstoffwechsels als lebenswichtiger Cofaktor eingesetzt, der fast
alle Enzymsysteme unterstützt und koordiniert. Besonders die Fettsäure-
und Kohlenhydratsynthese ist weitgehend von Vitamin B12 abhängig.
Ebenso werden der optimale Aufbau der Nervengewebezellen und die
blutbildenden Zellkörpersysteme erst durch dieses Vitamin ermöglicht.
Es hat einen ausgesprochenen Nervenbezug und wird mit Recht als
?das? Nervenvitamin bezeichnet.
Therapeutische Verwendung:
- Nervosität, Unruhe
- Schlafstörungen
- Gelenkbeschwerden
- Reiz- und Entzündungszustände des gesamten Bewegungsapparates
- Nervenentzündungen
- Ischialgien
- Parästhesien in Händen und Füßen (Kribbeln)
- Sensibilitätsstörungen der Nerven
- Störungen der Eiweiß- und Nukleinsäuresynthese
(Myalgien, Spasmen, Irritationen von Geweben mit hoher
Zellteilungsrate)
- Perniziöse Anämie (Unreife Erythrozyten), Hautblässe
- Symptome der perniziösen Anämie:
- Haut- bzw. Schleimhautblässe, Zungenbrennen, Antriebslosigkeit,
Schwindelgefühl
Durch die Anwendung der beiden neurotropwirksamen Präparate
Novirell® B Mono und Novirell® B Duo ist eine Kombination dieser
drei Vitamine möglich, die den nervenspezifischen
Indikationsbereich erheblich ausweitet, so dass die bei dem
Burn-out-Syndrom auftretende nervöse Symptomatik therapeutisch
optimal abgedeckt werden kann.
Anwendung und Dosierung:
Novirell® B Duo:
Zur Initialbehandlung während der ersten Therapietage täglich 1
Ampulle (2ml) als intramuskuläre Injektion. Nach Eintritt der
Besserung 2 bis 3 mal wöchentlich 1 Ampulle. Im Rahmen der
Neuraltherapie jeweils 0,5 bis 2,0 ml intracutan injizieren.
Novirell® B Mono:
1 bis 3 mal wöchentlich 1 Ampulle (1 ml) intramuskulär injizieren.
Gefahren der chemischen Beruhigungsmittel
Ein Teil der BOS-Patienten greift in seiner Not zu stark wirksamen
allopathischen Nerven-Beruhigungsmedikamenten. Doch synthetisch
hergestellte, chemisch zusammengesetzte Schlaf- oder Beruhigungspräparate
sind und bleiben in ihrer Anwendung gefährlich. Die Zahl der von
dieser Art Medikamente abhängigen Menschen ist unverhältnismäßig
groß und nimmt weiterhin stark zu. Die Wirkung der Mehrzahl dieser
Mittel beruht leider immer noch auf einer betäubungsähnlichen
Schlafwirkung. Die früher oft verwendeten barbiturat- oder
bromhaltigen Schlaf-mittel werden heute zwar weniger verordnet und
sind weitgehend von den "Benzdiazepinen" abgelöst worden,
dennoch besteht auch bei dieser neuen Wirkstoffgruppe die Gefahr der
körperlichen Abhängigkeit. Die meisten der sogenannten
"modernen Beruhigungspräparate" verursachen immer noch
folgende der längst bekannten negativen Nebeneffekte:
- schwer abschätzbare, oft zu lange Wirkungsdauer
- Hang-over am nächsten Morgen (Tagesbenommenheit)
- zu schnelle Steigerung der Einnahme-Dosis
- Störung der Traumphasen (REM-Phasen) und der NON-Phasen
- hoher Gewöhnungseffekt durch eine schnelle Wirkungseinbuße
- nicht abschätzbare Suchtgefährdung
- schlecht kalkulierbare Feedback-Wirkung und Steigerung der
Schlafstörungen
oder inneren Unruhe nach Absetzen des Mittels (Rebound)
- unterschiedliche, zum Teil sehr hohe Toxizität der einzelnen Präparate
- Bei Suiziden und Suizidversuchen haben chemische Schlafmittel
einen auffallend
hohen Anteil.
Nicht nur chemische Nervenberuhigungsmittel haben Einfluss auf das
menschliche Schlafverhalten, sondern auch alle zentral wirksamen
Mittel (ZNS). Zu diesen Substanzen gehören u.a. Amphetamine,
Tranquilizer, Analgetika, starke Alkoholika und coffeinhaltige Getränke.
Die Homöopunktur
Diese ganzheitliche und natürliche Behandlungsform ist in ihrem
Diagnose- und Therapieansatz als Homöopunktur eine synergetische
Kombination der Akupunktur und Homöopathie. Die Homöopunktur mit
organgerichteten Sanotropika und additiven Homöopathika eignet sich
für die Prävention und Vorbeugung ebenso wie für bereits
manifestierte oder auch chronifizierte Erkrankungsabläufe. Durch
die spezielle Anwendung der spezifisch wirksamen Sanotropika wird
ein entsprechend zielgerichteter, organsystemischer
Wirkungsmechanismus ermöglicht, der auch in der Lage ist, die
bekannte Problematik der Therapieblockaden und
Behandlungs-resistenzen schrittweise aufzuheben.
Wirkungsprinzip
Die Anwendungsgrundlage dieses bewährten Homöopunktur-Behandlungssystems
beruht auf der Injektion spezifisch wirksamer, homöopathischer
Einzelmittel (Sanotropika) in individuelle indikationstypische
Akupunkturpunkte oder reflektorische Hautsegmente. Diese Form der
Injektion stellt eine optimale Verbindung von Homöopathie und
Akupunktur dar (Homöopunktur).
Die gezielte, nach dem jeweiligen Arzneimittelbild und den
Leitsymptomen bestimmte Zuordnung der homöopathischen
Heilsubstanzen bewirkt nach der Applikation in die
korrespondierenden Akupunkturpunkte einen in den meisten Fällen
notwendigen intrazellulären Korrektur- und Regenerationsanreiz
innerhalb der körpereigenen Abwehr- und Heilkräfte. Diese
therapeutische Dimension ist im Ergebnis durch die einfache
Akupunktur und eine separate Substitution homöopathischer
Substanzen nicht zu erreichen.
Diese intensivierten Wirkungsabläufe setzen natürliche
organspezifische Reize für eine harmonisierende Regulation
funktionsgestörter Körpersysteme und Stoffwechselprozesse. Die auf
diese Weise in Gang gesetzten biologischen Regulations-mechanismen
sind innerhalb des gesamten Organismus wirksam und ermöglichen
daher ein entsprechend breites Indikationsfeld. Fast alle der
bekannten und in der Praxis häufig vorkommenden Erkrankungen und
Beschwerdebilder, zu denen auch das Burn-out-Syndrom gehört, können
mit der Homöopunktur daher effektiv und erfolgreich behandelt
werden.
Nervöser Stress verändert die Blutviskosität
Der mit dem BOS verbundene Negativstress kann zu einer
stoffwechselbedingten Störung der mikrozirkulatorischen
Durchblutung (Verschlackung) führen. Auch die Gehirnfunktionen sind
von einer optimalen Durchblutung und Sauersttoffversorgung abhängig.
Unter den Bedingungen eines Burn-out-Syndroms ist das natürliche
selbstregulative Potential der Blut- bzw. Sauerstoffversorgung
jedoch geschwächt. Durch eine unzureichende Mikrozirkulation der
Blutversorgungsgefäße, kann es unmittelbar zu Störungen, Verzögerungen
und Ausfällen elementarer Gehirnteilfunktionen kommen, was sich in
folgenden Frühsymptomen äußern kann:
- Konzentrationsstörungen
- Verminderung der Lern- und Merkfähigkeit
- Erschöpfungszustände und Antriebslosigkeit
- Nervöse Unruhezustände (Hyperaktivität), vegetative Störungen
- Einschlaf- und Durchschlafstörungen
Ginkgorell® Tropfen und Injektionslösung
Die Leistungsfähigkeit des gesamten Körpersystems ist sehr
wesentlich von den zur Verfügung stehenden biologischen
Energielieferanten abhängig. Besonders sensibel reagiert das
Gehirn- und Nervensystem und die damit verbundenen Funktionen auf
eine unzureichende Blutversorgung mit Sauerstoff und aufbauenden
Grundnährstoffen. Ist die dafür notwendige optimale
Mikrozirkulation gestört, kommt es sehr schnell zu funktionellen Störungen
und einer gesamtnegativen Energiebilanz wie sie beim
Burn-out-Syndrom vorhanden ist.
Die spezifischen Wirksubstanzen der Heilpflanze Ginkgo biloba wie
sie in Ginkgorell® enthalten sind, unterstützen die
Gehirnfunktionen und das bei dem BOS übererregte vegetative
Nervensystem durch eine Aktivierung der Kapillardurchblutung. Sie
gewährleisten damit eine signifikante Verbesserung der
Sauerstoffversorgung im ganzen Körper.
Folgende Wirkungsfaktoren von Ginkgo biloba wurden bereits in vielen
Anwendungsstudien bestätigt:
- Verbesserung des gesamten Energie- und Nervenstoffwechsels
- Absenkung der aggrigierten Erythrozyten an der Gesamtzellzahl im
mikrovaskulären Gefäßnetzwerk
- Verbesserung der Blutviskosität und der Fließeigenschaften
- Verminderung der adhärierenden Leukozytenanzahl an den
Venoleninnenwänden
- Aktivierte Blutverteilung im Kapillarnetzwerk
- Absenkung des lokalen Hämatokritwertes
- Ausgleich und Harmonisierung des erhöhten Strömungswiderstandes
in den
Arteriolen und Venolen
- Vermehrung der blutzellperfundierten Knotenpunkte durch optimale
Blutverteilung
(Verzweigungspunkte in der Mikroströmung)
- Steigerung des arteriellen Zustroms, so wie des venösen Abflusses
innerhalb der
Mikrogefäße
- Erhöhte Glukoseverwertung des Gehirns
- Optimierung der Sauerstoffverwertung
Ginkgorell® steht als Injektions- und Tropfenpräparat (Ginkgo
biloba foliis sicc.) zur Verfügung. Das Tropfenpräparat wird in
der homöopathischen Urtinktur (Ginkgo biloba foliis sicc.)
angeboten und die Injektionslösung hat je Ampulle 1 ml Ginkgo
biloba D4.
Durch die Anwendung von Ginkgorell® wird das Gesamtspektrum der
Blutzirkulation insgesamt verbessert und aktiviert. Das gilt
insbesondere für die ange-griffenen Zellen des Nervensystems, die
Herzmuskelzellen und die Skelettmuskel-zellen, die bei dem
Burn-out-Syndrom stark in Mitleidenschaft gezogen sind.
Anwendung und Dosierung:
Injektion:
2 bis 4 x wöchentlich 1-2 Ampullen intramuskulär, intravenös,
subcutan oder intracutan injizieren.
Tropfen:
Bei chronischen Verlaufsformen 1-3 x täglich 5-10 Tropfen
einnehmen.
Bei akuten Zuständen jede halbe bis ganze Stunde 5 Tropfen, höchstens
6 x täglich einnehmen.
Thema "BOS und Immunschwäche"
Viele der Beschwerden des Burn-out-Syndroms entwickeln sich auf der
Grundlage eines neuralgisch geschwächten und gestörten
Abwehrsystems. Eine außerordentlich wichtige Rolle spielen dabei
die körpereigenen Corticoide, die elementar am zellkatalytischen
Stoffwechsel- und Immunaufbau beteiligt sind. Bereits geringe
Hormondefizite können zu einer erhöhten Entzündungsbereitschaft
und insgesamt überschießenden Reaktion auf den Kontakt mit
Krankheitserregern führen. Insbesondere ein Mangel an Cortisol erhöht
die Möglichkeit einer signifikanten Abwehrschwächung und einer
reizentzündlichen oder allergischen Disposition für verschiedene
Krankheitsbilder die in den Symptomekomplex eines BOS gehören.
Abwehrsteigerung und Regeneration
durch Anregung der Cortisolproduktion
Cortirell® Nebennieren-Spezifikum
Eine Hormonsubstitution in Form von reinen Cortisol - Hormonpräparaten
ist sehr risikobehaftet. Von außen zugeführte, künstliche Hormone
greifen immer elementar in die eingespielten Regelkreisläufe ein
und die damit provozierten Neben-wirkungen und Probleme sind
hinreichend bekannt. Für den hormonellen Ausgleich und die
Regulation latenter Corticoidproduktionsstörungen ist es daher
wesentlich sinnvoller und effektiver die körpereigene Bildung des
corticotropen Hormons in der Hypophyse und die Cortisolproduktion in
der Nebennierenrinde zum Beispiel mit Hilfe des spezifisch wirksamen
homöopathischen Nosodenpräparates Cortirell® anzuregen.
Bei Cortirell® handelt es sich um ein nebennierenwirksames
Spezifikum mit corticotropem Effekt. Das Wirkungsspektrum dieses
Mittels erfasst Krankheitsbilder, die auf eine primäre corticotrope
Insuffizienz der Hypophyse und in Folge auch auf eine sekundäre
Cortisol - Insuffiziens der Nebennieren zurückzuführen sind. Dazu
gehört u.a. eine Immun- und Resistenzschwäche, so wie eine damit
verbundene Infektanfälligkeit wie sie sehr oft beim
Burn-out-Syndrom besteht. Der Inhaltsstoff Cortisonum D8 hat einen
aktivierenden Effekt auf die endokrinen Gewebestrukturen der
Hypophyse und Nebennieren und bewirkt damit eine erwünschte,
schonende Anregung der hormonellen Produktionsprozesse. Kurz- bis
mittelfristig stellt sich durch die Injektionen mit Cortirell® eine
nachvollziehbare Abwehrsteigerung und damit auch ein wichtiger
therapeutischer Heileffekt bei dem BOS ein. Dem Therapeuten steht
mit diesem bewährten Präparat eine effektive Behandlungsform für
die bei dem BOS fast immer notwendige natürliche Immunstimulans zur
Verfügung.
Anwendung und Dosierung:
Injektionslösung 1 Ampulle 2ml - i.v., s.c. oder i.m.:
Zu Beginn der Therapie alle 2 Tage 1 Ampulle
Dauertherapie 1 x 2 Ampullen wöchentlich
Werbung |
|