Diabetes mellitus      
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Ursachen, Zusammenhänge und die Homöopunktur als neues Behandlungprinzip mit organgerichteten Sanotropika®

Aufgrund der großen Zahl von Diabetikern, werden fortlaufend neue Entstehungsfaktoren für diese verbreitete Erkrankung vermutet und diskutiert. Wurde zu Beginn der Forschungen noch eine genetische Disposition und erbliche Belastung als Hauptauslöser insgesamt angenommen, so setzt sich jetzt die Erkenntnis durch, dass der Diabetes Typ 2 in vielen Fällen Teil einer komplexen Stoffwechselstörung ist, im Endstadium im Sinne des metabolischen Syndroms. Diese zelluläre Funktionsstörung, betrifft nicht nur den Zuckerhaushalt des Körpers, sondern auch den Fettstoffwechsel. Gleichzeitig wie die erhöhten Blutfettwerte, liegt meist auch ein erhöhter Blutdruck vor. Es handelt sich bei der Zuckerkrankheit in der Mehrzahl um ein systemisches Krankheitsbild, das einerseits zu einer Verminderung der körpereigenen Insulinproduktion (Typ 1) führt, andererseits (Typ 2) durch Ausbildung einer peripheren Insulinresistenz (mangelnde Insulinwirkung) kompensatorisch zu einer zu hohen Insulinproduktion führt, mit der Folge einer Überlastungsreaktion.

Vor diesem Verursachungshintergrund, ist neben der im Einzelfall notwendigen Verhaltensänderung eine Insulinsubstitution ein kausales und natürliches Behandlungskonzept. Sie wird erfolgreich unterstützt durch die Homöopunktur mit spezifischen Sanotropika®.

Der Zuckerstoffwechsel

Glukose (Traubenzucker) ist der lebenswichtigste zelluläre Nährstoff für das gesamte Organsystem. Die körpereigenen Regelsysteme sind permanent bemüht eine konstante Glukosemenge im Organismus bereit zu halten. Blutzuckerwerte zwischen 60 und 100 mg/dl sind dabei als optimal anzusehen. Für den täglichen Gesamtstoffwechsel werden mindestens 60 bis 100 Gramm Glukose ge- und verbraucht. Ein großer Teil davon wird allein für die Gehirn- und Nervenfunktionen benötigt. Darüber hinaus ist Glukose als Hauptfaktor bei der Biosynthese vieler Aminosäuren, Eiweiße und Fette beteiligt. Die verschiedenen Gruppen der Nahrungszucker werden durch Mundspeichel- sowie Pankreasenzyme und von der Darmschleimhaut aufgespalten, in verwertbare Glukoseformen umgewandelt und erst anschließend in das Blut weitergeleitet.

Steigt die Zuckerkonzentration nach der Nahrungsaufnahme an, wird die überschüssige Glukose mit Hilfe von Insulin (Pankreas B-Zellen) überwiegend in der Leber als Glukogen - Speicherzucker eingelagert. Innerhalb von 24 Stunden produziert der endokrine Teil der Bauchspeicheldrüse für diese Funktion etwa 2 Milligramm Insulin. Dieses Hormon verbindet sich mit spezifischen Rezeptoren und öffnet die Zellmembranen für die Einschleusung von Glukose und regelt gleichzeitig die Abgabe des in der Leber deponierten Speicherzuckers. Der Gegenspieler des Insulins, das Hormon Glucagon, sorgt gegenteilig für eine verstärkte Abgabe des Speicherzuckers in das Blut, so dass der Glukosespiegel entsprechend ansteigt. Das intakte Zusammenspiel dieser beiden Hormone gewährleistet einen ausgeglichenen Zuckerstoffwechsel.

Pathophysiologie der Zuckerkrankheit

Die B-Zellen des endokrinen Pankreasanteils produzieren beim Typ 1-Diabetiker zu geringe Mengen Insulin und verhindern dadurch einen ausgeglichenen Glukosehaushalt. Die notwendige Zelleinschleusung der Glukose ist nicht mehr regelmäßig gewährleistet und der Zucker befindet sich dadurch in großen Mengen im Blut und wird so den lebenswichtigen Zellprozessen entzogen. Die unzureichende und fehlende Insulinwirkung, löst in den Leberzellen gleichzeitig eine ungehemmte Freigabe von Glykogen Speicherzucker aus. Dieser pathologische Mechanismus führt zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, der das zehnfache des normalen Wertes übersteigen kann.

Um ihren Energiebedarf abzudecken, weichen die Zellorganellen auf die im Körper angelegten Fettzellen als Nährstofflieferanten aus. Dazu werden aus allen Fettgewebestrukturen Lipidmoleküle mobilisiert. Diese Fette werden später in der Leber zu Ketonkörpern verstoffwechselt. Diese extrem sauren Stoffwechselprodukte werden zellkata-lytisch als Glukoseersatz genutzt. Die zirkulierenden Ketonkörper übersäuern jedoch das Blut und zwingen die Nieren dadurch zu einer Säureneutralisation, bei der dem Organismus beträchtliche Mengen an Kalium und Wasser verloren gehen. Neben einer Schädigung der Nieren, kann es im Extremfall zu einem ketoazidotischem Koma mit Bewusstlosigkeit kommen.

Der eigentliche Insulinmangel kann durch zwei Faktoren entstehen: Entweder die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin (absoluter Insulinmangel) wie bei Typ 1-Diabetikern, oder der Stoffwechsel benötigt mehr Insulin als normal (relativer Insulinmangel) z.B. infolge einer sich ausbildenden Insulinresistenz wie bei Typ 2-Diabetikern. 99 Prozent aller Diabetiker gehören den beiden Formen Typ 1- und Typ 2 an.

Typ 1 - Diabetes

Dieser Diabetestyp betrifft insgesamt nur 0.3 Prozent der Bevölkerung. In Deutschland gibt es damit aber immerhin 240.000 Typ 1- Diabetiker, wobei diese Form überwiegend bei jüngeren Menschen mit einem Häufigkeitsgipfel im 16. Lebensjahr auftritt. Da man jedoch prinzipiell in jedem Alter daran erkranken kann, ist die veraltete Bezeichnung "juveniler Diabetes" unzutreffend und irreführend. Es findet sich eine genetische Veranlagung, wie Zwillingsstudien zeigen. Zum Ausbruch führen zusätzlich Autoimmunprozesse und Virusinfektionen. Eine Genveranlagung allein, führt nicht zwingend zu einem Typ 1- Diabetes. Die Zerstörung von endokrinen Pankreas B-Zellen hat einen absoluten Produktionsstop von Insulin zur Folge, der durch Insulin-Injektionen ausgeglichen werden muss (Insulinabhängiger Diabetes).

Typ 2 - Diabetes

Über 90 Prozent aller Diabetiker sind von diesem Erkrankungstyp betroffen. In der Bundesrepublik leben derzeit etwa vier Millionen erfasste Typ 2- Diabetiker. In ganz Europa gehören zwischen vier und sechs Prozent der Gesamtbevölkerung diesem Typ an. Weltweit werden 135 Millionen Erkrankte geschätzt. Dieser Erkrankungstyp kann grundsätzlich in jedem Alter auftreten, steigt jedoch in seiner Häufigkeit mit zunehmendem Alter an. Von den Menschen, die über 60 Jahre alt sind, leidet jeder Zehnte darunter, wobei Frauen etwas häufiger als Männer betroffen sind. In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Typ 2- Diabetiker in den westlichen Industrieländern sehr stark zugenommen. Besonders die fortschreitende Überernährung und der Bewegungsmangel werden damit in Verbindung gebracht. Auch wenn diese beiden Faktoren keine eindeutigen Auslöser für diese Form des Diabetes sind, können sie auf eine Störung des Zuckerstoffwechsels durchaus begünstigend wirken. In Bezug auf Über- oder Normalgewicht kann der Typ 2- Diabetes in Untergruppen eingeteilt werden: Bei Normalgewicht = Typ 2a, bei Übergewicht = Typ 2b.

Im Anfangsstadium dieses Erkrankungstyps nehmen die enzymatische Insulinsensibilität und die insulinspezifische Rezeptorbereitschaft der Zellmembranen ab. Die Zahl der Rezeptoren verringert sich und der hormonelle Regelkreislauf sorgt über seinen Feed-backmechanismus für eine vorerst verstärkte Insulinproduktion des Pankreas mit Aus-bildung einer sogenannten Insulinresistenz. Die Bauchspeicheldrüse versucht diesen "relativen" Mangel an Insulin zunächst auszugleichen, so das in dieser Phase nicht selten sogar abnorm hohe Insulinspiegel vorliegen können. Durch die permanente Überbeanspruchung der B- Zellen, kommt es nach einiger Zeit zu einer Erschöpfung und dem Totalausfall der Insulinproduktion.

Dieser pathologische Entwicklungsverlauf erklärt auch, warum der Typ 2- Diabetiker zu Beginn der Erkrankung noch ohne Insulininjektionen auskommt (Insulinunabhängiger Diabetes). In einem späteren Stadium reduziert sich die Zahl der B-Zellen noch einmal signifikant und der Erkrankte benötigt zwingend und lebensnotwendig regelmäßige Insulinsubstitutionen.

Hier wird noch einmal sehr deutlich, wie wichtig die möglichst rechtzeitige Anwendung kausal wirksamer homöopathischer Heilsubstanzen für die natürliche Stimulation und Mobilisierung des funktionsgestörten Pankraes-Zellsystems ist.

Die naturheilkundliche Behandlung des Diabetes
mit organspezifischen Sanotropika®


Die Anwendung bewährter und spezifisch wirksamer homöopathischer Heilpflanzen, ist für die kausale und alternative Behandlung bei Neigung zu Zuckerstoffwechselstörungen - rechtzeitig angewandt - neben der Ernährung ein sehr wichtiger Therapieschwerpunkt. Mit Hilfe der natürlichen Heilsubstanzen, kann die Bauchspeicheldrüse bei ihren endokrinen Aufgaben und Produktionsprozessen gezielt zu unterstützt werden. Mit Hilfe gut gewählter Homöopathika, lassen sich die funktionsgestörten Gewebeanteile des Pankreasparenchyms in vielen Fällen ausgleichend einregulieren und wieder aktivieren. Therapeutisches Ziel ist es, die körpereigene Insulinproduktion der B-Zellen anzuregen und den hormo-nellen Regelmechanismus und biochemischen Dialog mit dem Leberfunktionsgewebe zu harmonisieren.

Besonders im Anfangsstadium, aber auch unterstützend in fast in jedem Erkrankungsstadium des Diabetes, kann die heilpflanzliche Mobilisierung der verminderten Pankreasfunktionen mit den Sanotropika® Behandlungserfolge bringen. Sie können in diesem Sinne, als besonders bewährt und spezifisch wirksam eingestuft werden. Die jeweilige Zusammenstellung ermöglicht ein entsprechend weites Indikationsfeld und basiert neben der diabetes-wirksamen Ausrichtung, auch auf der Anregung körpereigener Selbstheilungsmechanismen. Die Anwendung dieser Präparate hat daher, neben der eigentlichen Behandlung der Diabetes-Grunderkrankung, auch einen Präventivcharakter. Es geht dabei um die Beseitigung multifaktorieller Belastungen und Regulationseinschränkungen des Körpergrundsystems, bevor sich zelluläre oder organspezifische Entgleisungen entwickeln und chronifizieren können. Im erweiterten Sinne werden also Heilungsabläufe auf der Grundlage einer biologischen Unterstützung körpereigener Regenerationsabläufe eingeleitet.

Die Homöopunktur bei Diabetes mellitus
mit organgerichteten Sanotropika®.


Die Anregung der körpereigenen Heilprozesse und die gleichzeitige Behandlung der erkrankungspezifischen Beschwerden, sind ein Schwerpunkt des sanotropen Therapiesystems. Diese systematische Behandlungsform mit bewährten homöopathischen Heilpflanzen, ist auch für die erfolgreiche naturheilkundliche Behandlung des Diabetes mellitus sehr wichtig. Diese ganzheitliche und natürliche Behandlungsform, ist in ihrem Diagnose- und Therapieansatz eine synergetische Kombination der Akupunktur und Homöopathie. Die Homöopunktur mit organgerichteten Sanotropika® wurde von den behandelnden Ärzten der Schwarzwald Privatklinik Obertal in Baiersbronn entwickelt und wird dort seit 1997 sehr erfolgreich angewendet. Sie bietet dem Therapeuten für die tägliche Praxisarbeit und für die Behandlung vieler Erkrankungen und Beschwerden eine sehr effektive und wirksame Basis und Anwendungsmöglichkeit.

Die Homöopunktur mit organgerichteten Sanotropika® und additiven Homöopathika, eignet sich für die Prävention und Vorbeugung ebenso wie für bereits manifestierte oder auch chronifizierte Erkrankungsabläufe. Durch die spezielle Anwendung der spezifisch wirksamen Sanotropika® wird ein entsprechend zielgerichteter organsystemischer Wirkungsmechanismus ermöglicht, der auch in der Lage ist, die bekannte Problematik der Therapieblockaden und Behandlungsresistenzen schrittweise aufzuheben.

Wie erwähnt, ist die Zuckerkrankheit in der Mehrzahl eine zelluläre Folgereaktion, die in einem Zusammenhang mit funktionellen Störungen anderer Regelkreisläufe des Körpers stehen kann. In diesem Zusammenhang muss der Diabetes mellitus als Spätfolge eines jahrelangen Störprozesses und Ausdrucks einer Systemerkrankung betrachtet werden.

Beschwerden und Folgeerkrankungen

Bakterielle und virusbedingte Infekte
Fettstoffwechselstörungen
Schädigungen der Blutgefäße
Diabetische Neuropathie
Dysfunktionen der Nieren


Diabetes-Symptome

Es liegt an der Eigenart und dem schleichenden, diffusen Beginn der Zuckerkrankheit, dass sie von 30 bis 50 Prozent der Betroffenen anfangs gar nicht, oder erst sehr spät bemerkt wird. Das bedeutet, dass beinahe die Hälfte der Diabeteskranken gar keine oder nur geringfügige und wenig eindeutige Beschwerden hat. Je nach Ausprägung des Insulinmangels kann sich ein Diabetiker daher lange Zeit völlig gesund fühlen. Darin liegt eine große Gefahr, weil ein über Jahre unbemerkter Diabetes mellitus zu entsprechend starken und lebensbedrohlichen Folge- und Spätschäden im Blutgefäßsystem und im Nervensystem führt.

Vor diesem Hintergrund sind es dann auch relativ unspezifische Allgemeinbeschwerden, die frühzeitig auf einen Diabetes hinweisen können und aufmerksam machen. Obwohl bei vielen der starke Durst als erstes Richtungssymptom auftritt, können im Einzelfall noch viele andere der aufgeführten Symptomatiken vorhanden sein:


Starker Durst - bei 65 - 91 % der Erkrankten

Müdigkeit, Antriebsschwäche - 64 - 80 %

Verstärktes, häufiges Wasserlassen, auch nachts - 40 - 75 %

Hautjuckreiz - 20 - 50 %

Appetitlosigkeit - 12 - 38 %

Heißhunger - 25 %

Sehstörungen - 25 %

Verminderung von Libido und Potenz,
Menstruationsstörungen - 15 - 20 %

Erhöhte Infektanfälligkeit (Erkältungen, Harnweginfekte) - 10 - 15 %

Schlechte Wundheilung, Hautinfektionen, Pilzbefall - 10 - 15 %


Diabetes und Übergewicht

Dieses Thema spielt in Bezug auf die Zuckerkrankheit eine vordergründige und damit gleichzeitig wichtige Rolle. Typ 2- Diabetiker (Typ 2b) sind wesentlich häufiger als Nicht-Diabetiker übergewichtig. Ein erhöhter Anteil an Körperfett fördert die Insulinresistenz und ist damit ursächlich an der Entstehung der Erkrankung mitbeteiligt. Andererseits bedingt der Diabetes aber auch eine vermehrte Fettspeicherung im Gewebe. Gelingt es dem Patienten sein Gewicht zu reduzieren, wird der Diabetes signifikant in seinem Verlauf gebremst. Zur Unterstützung sollte den Patienten zusätzlich das homöopathische Arzneimittel Adiporell® verordnet werden.

- Adiporell®

Jede Form von Übergewicht entwickelt und manifestiert sich über längere Zeiträume und ist in den meisten Fällen mit einer Verlangsamung und Stagnation der zellulären Verstoffwechselungsprozesse verbunden.

Der übergewichtige Organismus hat durch die zu hohe Fettkalorienzufuhr bereits Depotfette im Gewebe eingelagert. Eine fortlaufende Fehlernährung blockiert zusätzlich seine natürlichen Verdauungsenergien. Diese Situation liegt bei vielen adipösen Diabetes-Patienten vor.

Adiporell® enthält die Heilpflanze Fucus vesiculosus (Blasentang) in einer D2-Potenzierung (Globulis/Streukügelchen). Bei Übergewicht ist das Präparat in seinem Therapieschwerpunkt, über die Anregung und notwendige Steigerung des Stoffwechselgrundumsatzes, insbesondere auch des Kohlenhydratumsatzes wirksam.

Die Einnahme von Adiporell® regt den Körper auf eine natürlich Weise zu einer Selbstkorrektur und Beschleunigung der verminderten zellkatalytischen Verbrennungsabläufe an. Das Übergewicht kann, besonders im Zusammenspiel mit einer kalorienreduzierten Nahrungsaufnahme dadurch beschleunigt abgebaut werden.

Anwendung und Dosierung:

Soweit nicht anders verordnet, nehmen übergewichtige Erwachsene und Schulkinder 3 x täglich 5-10 Globuli. In Einzelfällen kann der enthaltene Jodanteil unerwünscht sein. Das gilt insbesondere bei einer Jod-Unverträglichkeit oder einer Hyperthyreose. In diesen Ausnahmefällen ist die Verordnung und Anwendung nach den Kriterien der therapeutischen Sorgfaltspflicht abzuwägen.

- Pancrearell® Bauchspeicheldrüsen-Spezifikum (Ampullen)

Dieses sanotrope Spezifikum, ist das Basistherapeutikum für die kausale Behandlung des Diabetes mellitus. Pancrearell® ist durch seinen pancreas-spezifischen heilpflanzlichen Hauptwirkstoff Eichhornia crassipes (Wasserhyazinthe) in der Lage, viele der mit dem Diabetes verbundenen Symptome und Beschwerden zu lindern. Darüber hinaus bewirkt dieses Mittel eine Anregung der endokrinen und exokrinen Funktionen der Bauchspeicheldrüse und gleichzeitig eine Aktivierung der körpereigenen Ausleitungs- und Entgiftungsmechanismen.

Die in der Pflanze Eichhornia crassipes enthaltenen Wirksubstanzen, haben eine stabilisierende und regenerative Wirkung auf die Zellwände. Damit beeinflusst die Pflanze Permeabilitätsstörungen der Gefäßendothelien und erhöht die zelluläre Kapillarresistenz. Neuere Untersuchungen zeigen, dass Eichhornia crass. eine Dysfunktion der Zellpermeabilität, wie sie beim Diabetes mellitus vorliegt, beheben kann.

Die Wasserlilie gilt als bewährtes Therapeutikum bei Funktionsstörungen und Erkrankungen von Drüsengewebe. Das Zusammenwirken der Inhaltsstoffe ermöglicht auch eine Regeneration und Verbesserung der Bauchspeicheldrüsenfunktionen beim Diabetes. Diese anregende und ausgleichende Wirkung erstreckt sich ebenfalls gleichzeitig auf die endokrinen und exokrinen Produktionsprozesse des Pankreas. Pancrearell® besitzt damit auch einen regulativen Einfluss auf funktionsgestörte zellkatalytische und enzymatische Prozesse der Bauch-speicheldrüse und der Leber. Der Glucosestoffwechsel wird hierdurch angeregt und der Blutzuckerspiegel positiv beeinflusst.

Dosierung und Anwendung

Injektion: 2 bis 4 x wöchentlich 1-2 Ampullen intramuskulär, intravenös, subcutan oder intracutan injizieren.
Homöopunkturpunkte: Niere 7, Milz-Pankreas 6, 11, 15 und 17,
Dreifach-Erwärmer 8

Das Wirkungsprinzip der Hömopunktur

Die Anwendungsgrundlage der Homöopunktur als bewährtes Behandlungssystems beruht auf der Injektion spezifisch wirksamer homöopathischer Einzelmittel (Sanotropika®) in indikationstypische Akupunkturpunkte oder reflektorische Hautsegmente. Diese Form der Injektion stellt eine optimale Verbindung von Homöopathie und Akupunktur dar (Homöopunktur).

Die gezielte, nach dem jeweiligen Arzneimittelbild und den Leitsymptomen bestimmte Zuordnung der homöopathischen Heilsubstanzen, bewirkt nach der Applikation in die korrespondierenden Akupunkturpunkte, einen in den meisten Fällen notwendigen intra-ellulären Korrektur- und Regenerationsanreiz innerhalb der körpereigenen Abwehr- und Heilkräfte. Diese therapeutische Dimension, ist im Ergebnis durch die einfache Akupunktur und eine separate Substitution homöopathischer Substanzen nicht zu erreichen.

Diese intensivierten Wirkungsabläufe setzen natürliche organspezifische Reize für eine harmonisierende Regulation funktionsgestörter Körpersysteme und Stoffwechselprozesse. Die auf diese Weise in Gang gesetzten biologischen Regulationsmechanismen, sind innerhalb des gesamten Organismus wirksam und ermöglichen daher ein entsprechend breites Indikationsfeld. Fast alle der bekannten und in der Praxis häufig vorkommenden Erkrankungen und Beschwerdebilder können mit der Homöopunktur daher effektiv und erfolgreich behandelt werden.

Die Besonderheiten der Homöopunktur
mit sanotropen Spezifika®


Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Sanotropika

- stammen aus kontrolliertem ökologischem Anbau
- enthalten keine Konservierungsstoffe
- sind handverschüttelte Einzelmittel
- liegen überwiegend als Potenzakkorde vor
- entsprechen den homöophatischen Dosierungsrichtlinien
- stellen ein harmonisches Therapieprinzip dar
- besitzen eine organspezifische Wirkung
- kommen individuell zur Anwendung

Die Potenzakkorde der Sanotropika® bestehen grundsätzlich nur aus den niedrigen Potenzierungsraten D4, D8 und D12. Sie entsprechen damit inhaltlich voll den Dosierungsrichtlinien der Kommission D, was einen therapeutischen Vorteil und Sicherheitsaspekt darstellt, der dem Patienten beim Einsatz der Sanotropika zugute kommt. Durch die ausschließlich tiefen und miteinander kombinierten Potenzakkorde, steht dem Therapeuten ein optimal aufeinander abgestimmtes und harmonisierendes Behandlungsprinzip zur Verfügung.

Der übergeordnete Begriff ?Sanotrop? leitet sich von dem breiten und komplexen Wirkungsspektrum der Potenzakkorde ab:

- histotrop = gewebespezifisch
- organotrop = organisch ausgerichtet
- funktiotrop = funktionswirksam

Durch diese optimalen Eigenschaften decken die Sanotropika® alle in Frage kommenden und typischen Erkrankungsstufen und Beschwerdeformen heil-therapeutisch ab. In den meisten Fällen sind das:

- die akuten und subakuten Verlaufsstadien
- die organsystemischen, funktionellen pathogenen Entwicklungsphasen
- die dauerhaft manifestierten und bereits chronischen
Erkrankungsabläufe

Die Applikation der Potenzakkorde verringert und mildert darüber hinaus auch den Grad einer Erstreaktion (Erstverschlimmerung). Insgesamt wird damit eine schonende und für den Patienten effektiv nachvollziehbare Heilreaktion bei sehr guter Verträglichkeit ermöglicht.

- Ginkgorell® Ampullen und Tropfen

Beinahe alle Diabetes-Patienten leiden in unterschiedlichem Maße unter Durchblutungsstörungen. Das gilt insbesondere für alle mikrozirkulatorischen Blutströmungsabläufe des zuckerkranken Organismus. Das homöopathische Arznei-mittel Ginkgorell® enthält Auszüge der Heilpflanze Ginkgo biloba (Tropfen-Urtinktur, Ampullen D4), die für eine signifi-kante Verbesserung der Mikrozirkulation bewährt und bekannt ist. Dazu besitzt Ginkgo hervorragende hämodynamische und vaskuläre Wirkungseffekte.

Ginkgorell® hat für die naturheilkundliche Behandlung aller bekannten Formen der Gewebemangeldurchblutungsstörungen daher einen hohen Stellenwert. Die Anwendung der Ginkgo-Pflanzenwirksubstanzen, hat sich besonders bei Durchblutungs- und Stoffwechsel-störungen des Gehirns, der Sinnesorgane und Gliedmaßen im Zusammenhang mit dem Diabetes mellitus bewährt.

Bei dem Großteil der Zuckerkranken kann von einer unterschiedlich stark entwickelten Atherosklerose ausgegangen werden, die auf längere Sicht naturgemäß auch mit einer negativen Veränderung der Blutviskosität und einer Verminderung der Strömungs- und Fliessgeschwindigkeit des Blutes verbunden sein kann.

Auch wenn die sklerotischen Ablagerungen in den meisten Fällen nicht konzentriert und lokalisiert das gesamte Gefäßlumen versperren (Blutstrombehinderung), besteht durch eine zusätzlich mögliche, neurovegetative und spastische Verengung des Gefäßes, immer die Gefahr einer sich entwickelnden Ischämie. Besonders in den verzweigten Mikrogefäßen, kann dadurch die erforderliche Durchflussmenge des Blutes bei Zuckerkranken unterschritten werden.

Ein kritischer Grenzwert für die Durchblutung des Gewebes, liegt im zentralen Nervensystem bei 100 g Gewebe = 40 ml/min. Hier zeigt sich eindrucksvoll, wie wichtig eine begleitende blutflussfördernde, mikrozirkulatorisch ausgerichtete Behandlung ist.

Gestörte Mikrozirkulation bei Diabetes

Eine zu geringe Mikrozirkulation macht sich vorrangig durch eine Blutverteilungsstörung in den Mikrogefäßen (Prästase bzw. Stase) bemerkbar. Die so verursachte Blutmangelversorgung ist immer mit einem hohen Sauerstoffdefizit verbunden. Die indirekten Ver-ursacher können sehr different und vielschichtig sein. Doch in den meisten Fällen spielen atherosklerotische Vorgänge als Verursacher die maßgebliche Rolle. Mikroskopisch lassen sich dabei folgende pathologische Phänomene beobachten:

- verstärkte Aggregation von Erythrozyten
- Zunahme der Leukozyten-Adhäsionen an den Venoleninnenwänden
- Verminderung von Blutverzweigungspunkten im mikrovaskulären Netzwerk
- impertielle Ödeme
- Lokalisierte, gleichzeitig ablaufende Hypo- und Hyperfusionsprozesse
(Heterogenuitätsphänomen)

Durch diese diabetesbedingten Faktoren entsteht schrittweise eine Verminderung der erforderlichen Blutströmung. Der Blutstau bewirkt, dass sich aktivierte Enzyme und Leukozyten, die unter normalen Bedingungen mit dem Blutfluss transportiert und an ihre Reaktionspartner verteilt werden, im Blutplasma ansammeln. Es kommt hierbei zu lokalisierten Reaktionsprozessen, die relativ schnell zu einer Fließbehinderung und einem Sauerstoffdefizit (Ischämie) führen können.

Gefäßschädigungen

Die durch den Diabetes verursachten Gefäßschäden werden in zwei Erkrankungsformen eingeteilt: die diabetische Mikroangiopathie und die diabetische Makroangiopathie. Die Mikroangiopathie bezeichnet die Schädigungen im arteriellen Kapillarsystem (Arteriolen). Die zuckerbedingte Zerstörung der Gefäßwandstrukturen führt einerseits zu einer kompensatorischen Wandverdickung, andererseits erhöht sich aber die Permeabilität der Kapillaren. In fortgeschrittenen Stadien wird die Blutzirkulation in den besonders verengten Gefäßbereichen stark behindert und eingeschränkt. Durch die enorm gesteigerte Durchlässigkeit der Arteriolenwände, ist die notwendige Trennung von Blut und Gewebeflüssigkeit nicht mehr gewährleistet. Besonders die Funktion der Nieren und der Augen- leiden sehr darunter.

Unter dem Begriff diabetische Makroangiopathie wird die Atherosklerose der größeren Arterien verstanden. Sie unterscheidet sich pathologisch nicht von der Atherosklerose der Nicht-Diabetiker, entsteht jedoch zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt und hat einen schwereren Verlauf. Die diabetische Makroangiopathie führt als Spätkomplikation der Zuckerkrankheit zu den häufigsten Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie sind die Haupttodesursache bei Typ 2- Diabetikern. Die diabetische Atherosklerose entwickelt sich oft in den Arterien der Extremitäten (Arme u. Beine) und kann schrittweise beginnen (Claudicatio intermittens) oder zu einem vollständigen Gefäßverschluss führen, der (Teil-) Amputationen notwendig macht.

Das bewährte Homöopatikum Ginkgorell®

Das Homöopatikum wird als Injektions- und Tropfenpräparat (Ginkgo biloba foliis sicc.) angeboten und hat sich für die naturheilkundliche Therapie des komplexen Beschwerdebildes der diabetesbedingten Durchblutungsstörungen in besonderer Form bewährt. Durch die Anwendung dieses Präparates, wird das Gesamtspektrum der Blutzirkulation insgesamt verbessert und aktiviert. Das gilt insbesondere für die zellulären Verbände der Nerven- und Sinneszellen, der Herzmuskelzellen und der Skelettmuskelzellen. Die Symptome der diabetischen Mangeldurchblutung können sich durch die Anwendung von Ginkgorell® schrittweise zurück bilden und der Organismus wird in seinen körperlichen und geistigen Funktionen vitaler und leistungsfähiger.

Zu den Hauptwirkungen von Ginkgo biloba gehören:

- Absenkung der aggregierten Erythrozyten an der Gesamtzellzahl im
mikrovaskulären Gefäßnetzwerk
- Signifikante Verbesserung der Blutviskosität und der Fließeigenschaften
- Verminderung der adhärierenden Leukozytenanzahl an den Venolen-
Innenwänden
- Aktivierte Blutverteilung im Kapillarnetzwerk
- Absenkung des lokalen Hämatokritwertes
- Ausgleich und Harmonisierung des erhöhten Strömungswiderstandes in den
Arteriolen und Venolen
- Vermehrung der blutzellperfundierten Knotenpunkte durch optimale Blut-
verteilung (Verzweigungspunkte in der Mikroströmung)
- Steigerung des arteriellen Zustroms, so wie des venösen Abflusses innerhalb
der Mikrogefäße
- Erhöhte Glukoseverwertung des Gehirns
- Optimierung der Sauerstoffverwertung
- Verbesserung des zellulären Energiestoffwechsels

Anwendung und Dosierung:
Injektion:
2 bis 4 x wöchentlich 1-2 Ampullen intramuskulär, intravenös, subcutan oder intracutan in-jizieren.
Homöopunkturpunkte: LEBER 1, MILZ-PANKREAS 11 und BLASE 61
Tropfen:
Bei chronischen Verlaufsformen 1-3 x täglich 5-10 Tropfen einnehmen.
Bei akuten Zuständen jede halbe bis ganze Stunde 5 Tropfen, höchstens 6 x täglich einnehmen.

Gestörter Fettstoffwechsel

Ein sehr spät diagnostizierter oder schlecht und unzureichend therapierter Blut-zucker, führt in vielen Fällen zu erhöhten Blutfettwerten (sekundäre Hyperlipo-proteinämie). Es liegt hier fast immer eine Hyperlipoproteinämie vom Typ 4 vor, bei der es zu einer Er-höhung des Triglyzeridspiegels kommt, während der LDL-Cholesterinwert sich im Normbereich befindet. Die frei im Blut zirkulierenden Zuckeranteile schädigen neben dem arteriellen Gefäßsystem, besonders die Leberzellen. Es kommt zur Bildung einer Fettleber und einer sehr eingeschränkten Fettverstoffwechselung, so dass sich vermehrt Fettablagerungen in den Gefäßen bilden und festsetzen können. Diese atherosklerotischen Prozesse, schränken die Blutfließgeschwindigkeit ein und verringern insgesamt das Sauerstoffangebot für sämtliche Organsysteme. Zusammenfassend betrachtet, erhöht sich damit die Gefahr einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, ein Nierenversagen oder eine Abnahme der Augensehkraft zu erleiden.

- Hepatorell H® Leber-Spezifikum

Durch die Anwendung dieses Sanotropikums, können die gestörten und verminderten Funktionen der diabetisch gestörten Fettstoffwechsel-Prozesse der Leber angeregt, verbessert und stabilisiert werden. Die in diesem Mittel enthaltene leberspezifisch wirksame homöopathischer Heilpflanze Taraxacum officinalis, ist gezielt auf die Funktionen der Leber ausgerichtet.

Durch dieses breite leberwirksame Behandlungsspektrum ist Hepatorell H® bei allen akuten oder chronischen Stoffwechseldefiziten der Leber und den damit verbundenen Beschwerden ein ausgezeichnetes Therapeutikum. Für die Behandlung des Diabetes, bedeutet das eine verbesserte Zuckereinspeicherung (Glykogen) im Leberparenchym und damit bereits mittelfristig eine günstige Beeinflussung des gesamten Zuckerhaushaltes. Darüber hinaus werden auch der Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel sowie die Entgiftungsfunktionen unterstützt.

Dosierung und Anwendung

2 bis 4 x wöchentlich 1-2 Ampullen intramuskulär, intravenös, subcutan oder intracutan injizieren.
Homöopunkturpunkte: LEBER 10, BLASE 19 und B 54

Folgen und Begleiterscheinungen des Diabetes mellitus

Ein Diabetes führt im Körper zu verschiedenen, typischen Schädigungen. Das gilt ins-besondere, wenn die Erkrankung spät erkannt oder unzureichend behandelt wird. Neben der Neigung zu Infektionen und Störungen des Fettstoffwechsels, sind das besonders die Schädigungen innerhalb des Blutgefäßsystems und der Nerven.

Bei einer guten medikamentösen Stoffwechselführung und optimalen Einstellung der Blut-zuckerwerte, ist die Infektionsgefahr aber nicht höher als bei einem gesunden Menschen. Die zu hohe Blutzuckerkonzentration führt bereits mittelfristig zu neuralen Schädigungen (Diabetische Neuropathie). Zu Beginn sind meist die Nervenbahnen der Finger und Fußzehen betroffen und im weiteren Verlauf auch anderer, größerer Körperbereiche. Die ersten Anzeichen sind Parästhesien und Missempfindungen. Berührungen, Schmerzen und Temperaturunterschiede werden in diesen Bereichen unzureichend oder gar nicht mehr wahrgenommen. In einigen Fällen wird auch über ein schmerzhaftes Brenngefühl an den Gliedmaßen, verstärkt an den Füßen geklagt (burning-feet-Syndrom).

Auch Rhythmusstörungen des Herzens, können auf der Grundlage einer diabetischen Neuropathie entstehen. Am häufigsten jedoch kommt es zu Entleerungsstörungen der Harnblase und zu Impotenz.

Eine weitere häufige und gefährliche Folge der diabetischen Makroangiopathie sind Schädigungen der Nieren. Zusätzlich können die Zuckermoleküle die Funktionsstruktur der Glomeruli zerstören. Das daraus resultierende "terminale Nierenversagen" ist die häufigste Todesursache bei Typ 1- Diabetikern. Diese diabetischen Folgeerkrankungen, können jedoch durch frühe Voruntersuchungen und vor allem durch rechtzeitige, konsequente ganzheitliche Behandlungsmaßnahmen verhindert werden.

 

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