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Homöopathische Behandlungsmethoden
bei Knochen- und Gelenk-Erkrankungen
Verursachungsfaktoren und
Symptome - Die Behandlungoption mit der Homöopunktur
Die übergeordneten Begriffe Rheuma
und Rheumatismus, erfassen die Vielzahl der verschiedenen
Erkrankungsbilder des Bewegungsapparates nur sehr ungenau. Diese geläufige
Sammelbezeichnung, kann aus diesem Grund auch keinen diagnostischen
Wert haben, sondern deutet relativ pauschal auf Erkrankungen des
Bewegungssystems hin, ohne Hinweis auf eine spezifische
Erkrankungsform.
Vereinfacht definiert, handelt es sich um eine Erkrankung des überall
im Organismus als Verbindungs- oder Stützgewebe vorhandenen
Bindegewebes. Die Fibroblasten, als Bindegewebszellen produzieren
unter natürlichen Bedingungen ausreichende Anteile an kollagenen
und elastischen Fasern und Mukopolysaccharid-Eiweiß-Komplexen
(Gewebegrundsubstanz).
Je nach den spezifischen Aufgaben der einzelnen
Bindegewebestrukturen, setzen sich diese Einzelkomponenten in
entsprechend unterschiedlichen Mengen zusammen. Die Mischverhältnisse
dieser Substanzen und Baustoffe sind den natürlichen
Beanspruchungsfaktoren im Körper genau angepasst. So befinden sich
im Knorpelgewebe zum Beispiel wesentlich mehr elastische Fasern, als
in den Gelenkkapseln. Auch die Sehnen, die Muskulatursegmente und
das Gefäßbindegewebe haben aus diesem Grunde eine jeweils
spezielle Zusammensetzung.
Störfaktoren des Bindegewebestoffwechsels
Mit zunehmenden Alter verliert das Bindegewebe an Wassergehalt und
damit an Elastizität. Der Mensch wird durch diese degenerativen
Prozesse im wahrsten Sinne des Wortes steifer und eingeschränkt
beweglicher, weil sich unter den veränderten Bedingungen des
Bindegewebes, seine gesamten Gelenkflächen oder auch die
Bandscheiben der Wirbelsäule abnutzen. Vor diesem Hintergrund können
sich verschiedene physiologisch erklärbare degenerative Prozesse,
wie sie die Arthrosen darstellen entwickeln.
Wesentlich häufiger als die rein alterungsbedingten rheumatischen
Beschwerden, die ja überwiegend bei älteren Menschen auftreten,
sind die durch Nährstoffmangel bedingten Aufbau- und Funktionsstörungen
des Bindegewebes, die zunehmend öfter bei Menschen jüngeren oder
mittleren Alters anzutreffen sind. Das Bindegewebe reagiert auf
Stoffwechselveränderungen seiner Gewebezellen, die die
physiologischbedingte Zusammensetzung von Grundsubstanz und
Faserelementen negativ beeinflussen sehr empfindlich.
Zunehmend jüngere Patienten
Mittlerweile ist die Hälfte aller Gelenkkranken jünger als 35
Jahre. Ein prägnanter Faktor, der den Zusammenhang von Über- oder
Fehlernährung und dem Auftreten von rheumatischer Beschwerden
andeutet. Diese Tatsache hebt hervor, wie wichtig und unerlässlich
Präventionsmaßnahmen und eine rechtzeitige Anwendung bewährter
Naturheilmittel sind.
Das eindeutige Phänomen der zunehmend jüngeren Patienten, das
bereits wiederholt durch Statistiken bestätigt wurde, setzt ein
unverkennbares Signal. Noch vor etwa 30 Jahren waren rheumatische
Gelenkleiden eine Erkrankung, die beinahe ausschließlich Menschen
ab dem 55. Lebensjahr aufwärts befiel.
Besonders seit den frühen achtziger Jahren, leiden jedoch immer häufiger
bereits junge Menschen unter Knochen- und Gelenkbeschwerden. Die
Altersgruppe der 25 - 40 jährigen ist dabei auffallend stark
betroffen.
Es drängt sich zwangsläufig eine Affinität zu Begriffen wie Überernährung,
Ernährungsfehler, Genussmittelgebrauch und Bewegungsmangel auf, so
dass die reine Dispositions- und Vererbungstheorie vor diesem
Hintergrund stark zurücktritt.
Obwohl eine angeborene Veranlagung zu Gelenkerkrankungen den
Organismus für Gelenkleiden prädestiniert, müssen fast immer noch
zusätzliche Störherde auftreten, bevor es zu einer Erkrankung
kommt, denn die eigentlichen Rheumaauslöser sind multifaktoriell.
Die Grundstabilität der Knochen
Das menschliche Skelett ist der wichtigste Mineralspeicher des Körpers
und ermöglicht gleichzeitig die mechanische Stabilität der äußeren
Körperform. Das Knochengewebe zeichnet sich durch eine
naturgegebene Doppelfunktion aus: Die Knochen sind zugleich
Stoffwechselorgan und Stützgewebe. Vor diesem Hintergrund führen
mineralische Störungen des Knochenstoffwechsels bereits
mittelfristig zu typischen Erkrankungsformen.
Die Knochenzellen gewährleisten die eigentliche Nährstoffversorgung
und den Flüssigkeitsaustausch der einzelnen Skelettelemente. Sie
regulieren damit kontinuierlich den Knochenauf- und Abbau. Es sind
insgesamt sehr unterschiedliche Faktoren die dabei die Aktivität
der Knochenzellen beeinflussen.
Während in der Körperwachstumsphase des jungen Menschen überwiegend
Aufbauprozesse aktiv sind, stellt sich mit zunehmendem Alter ein
Gleichgewicht zwischen Aufbau und Abbau ein. Der Maximalpunkt des möglichen
Knochenaufbaues ist im Alter von 25 - 30 Jahren erreicht. Später
erhält sich in der Regel eine stabile Knochenstruktur, bis die
ersten Alterungsprozesse einsetzen.
Hier zeigt sich noch einmal deutlich: Die Grundstabilität der
Knochen wird in der frühen Wachstumsphase des Menschen bestimmt.
Liegt bereits zu diesem Zeitpunkt ein Mangel vor, lässt er sich später
nur noch schwer korrigieren. Durch physiologische normale
Alterungsvorgänge, setzt jedoch in jedem Fall ein verstärkter
Knochensubstanzabbau ein, der bis zu 1 % jährlich betragen kann.
Substanzaufbau der Knochen
Der Hauptanteil der Knochenmasse wird zu etwa zwei Drittel von
Calciumphosphatanteilen bestimmt, die in Form von Hydroxylapatit
eingelagert sind. Organische Bestandteile, wie eiweißreiche
Grundsubstanz, kollagene Fasern und Zellen, stellen den restlichen
Anteil von cirka einem Drittel. Zusätzlich enthalten die Knochen
Nitrat (1%), Natrium (0,7%) und Spurenelemente wie Fluor u.a.. Der
Calciumgehalt und das Calcium/Phosphat - Verhältnis sind innerhalb
des Knochengewebes dabei zu keinem Zeitpunkt konstant oder dauerhaft
ausgeglichen. Das liegt daran, dass Kalzium in nicht unerheblichen
Anteilen durch die gleichzeitig anwesenden Kationen Magnesium
(0,7%), Mangan, Eisen ausgetauscht und das Phosphat durch Karbonate
(6%) ersetzt werden kann.
Eine zu hohe und einseitige Phosphataufnahme, bei gleichzeitiger
Verringerung der Kalziumaufnahme, führt zu einem Anstieg des
Parathormons (PTH - Nebenschilddrüsen) und der natürliche
Regulationsmechanismus der Calciumhomöstase gerät dadurch aus
seinem Rhythmus. In Folge kommt es zu einer verstärkten
Calciummobilisation aus den Knochen.
Calcium, als elementares Knochenmineral, gilt nach wie vor als ein
kritischer Mineralstoff, von dem in fast allen Altersgruppen zu
geringe und unregelmäßige Anteile aufgenommen werden. Die
notwendige tägliche Calciumzufuhr liegt für Jugendliche und
Erwachsene bei 1000 ? 1200 mg. Der tägliche Vitamin D - Bedarf
steigt mit zunehmendem Alter: Ab 50 Jahre werden 400 I.E. und ab 70
Jahren werden 600 I.E. benötigt.
Organgerichtete Sanotropika - die homöopathischen Heilmittel
bei Knochen- und Gelenkerkrankungen
Die pathologischen Entwicklungsstadien sind bei allen rheumatischen
Erkrankungen sehr differenziert und lassen sich deshalb nur selten
genau bestimmen. Der gesamte rheumatische Formenkreis zeichnet sich
eher durch fließende Übergänge der einzelnen Erkrankungsstufen
aus und lässt die diagnostische Festlegung auf ein akutes,
subakutes oder eindeutig chronische Krankheitsgeschehen nur
eingeschränkt zu. Aus diesem Grunde ist es für den Behandler sehr
vorteilhaft, wenn er auf sinnvoll zusammengesetzte homöopathische
Kombinationspräparate zurückgreifen kann, die diesen Problemaspekt
berücksichtigen und ein entsprechend großes Anwendungs- und
Wirkungsspektrum bieten.
Durch die Anwendung homöopathischer Wirksubstanzen, können dem
erkrankten Organismus wichtige und notwendige Aktivitäts- und
Korrekturanreize seiner zellulären Mineralisationsprozesse
vermittelt werden. Diese natürliche Möglichkeit der Einflussnahme
auf die feinstofflichen, katalytischen Syntheseprozesse bei der
Knochen- und Gelenkmineralisation, hat für die kausale Behandlung
von Bildungs- und Stoffwechselstörungen der Gelenkstrukturen einen
hohen Stellenwert.
Im Vorfeld vieler osteoporöser Knochenprozesse, können im Körper
diagnostisch schwer erfassbare latente Störungen des
Mineralienhaushaltes vorliegen, durch die sich schrittweise
Dysfunktionen des Knochenstoffwechsels zu manifesten
Krankheitsbildern entwickeln. Hier kann auch eine ausreichend
dosierte, gezielte Verabreichung relevanter Vitamine und Mineralien
(Vitamin D, E, C, Calcium, Magnesium) nicht optimal wirksam sein.
Vermutlich lässt sich ein großer Teil, der in der Praxis häufig
nicht zufriedenstellenden Reaktionen nach Vitamin- bzw.
Mineralienanwendungen, auf diese Tatsache zurückführen. Diese
Unsicherheit und therapeutische Lücke, kann mit geeigneten
Heilmitteln wie den homöopathisch wirksamen organausgerichteten
Sanotropen der Sanotrop - Therapie sehr effektiv und wirksam
abgedeckt werden.
Verbesserung der Mineralisationsprozesse
Um ein möglichst großes und optimales Wirkungsspektrum zu nutzen,
sollten die homöopathischen Wirkstoffe in einer komplexen
Zusammenstellung angewendet werden. Die für diesen therapeutischen
Zweck hergestellten, spezifischen homöopathischen Sanotrope haben
sich in der Praxis besonders gut bewährt.
Die hier erläuterten knochen- und gelenkwirksamen Homöopathika der
Sanotrop ? Therapie, lassen sich hervorragend als wirksames
Therapeutikum im Sinne eines Umstimmungsmittels, unter anderen gegen
die Osteoporose, Osteomalazie und rheumatische Gelenksymptome
einsetzen. Dieser homöopathisch ausgerichtete Behandlungsaspekt
wirkt insgesamt stimulativ auf viele körpereigene
mineralisations-bezogene Umwandlungs- und Produktionsabläufe. Im
Zusammenhang betrachtet, kann durch diese Präparate, die
biologische Verwertung und Verfügbarkeit der in den Gewebezellen
deponierten Vitamine und Mineralien wesentlich verbessert werden.
Die Homöopunktur - Das sanotrope Behandlungssystem
Diese ganzheitliche und natürliche Behandlungsform ist in ihrem
Diagnose- und Therapieansatz eine synergetische Kombination der
Akupunktur und Homöopathie. Die Sanotrop-Therapie wurde von den
behandelnden Ärzten der Schwarzwald Privatklinik Obertal in
Baiersbronn entwickelt und wird dort seit 1997 sehr erfolgreich
angewendet. Sie bietet dem Therapeuten für die tägliche
Praxisarbeit und für die Behandlung vieler Erkrankungen und
Beschwerden eine sehr effektive und wirksame Basis und Anwendungsmöglichkeit.
Auch die heilpflanzliche Therapie funktionsgestörter Knochen- und
Gelenkstrukturen gehört in diesen Bereich.
Die Sanotrop-Therapie ist eine Homöopunktur mit organgerichteten
Sanotropika und additiven Homöopathika. Sie eignet sich für die Prävention
und Vorbeugung, ebenso wie für bereits manifestierte oder auch
chronifizierte Erkrankungsabläufe. Durch die spezielle Anwendung
der spezifisch wirksamen Sanotropika wird ein entsprechend
zielgerichteter organsystemischer Wirkungsmechanismus ermöglicht,
der auch in der Lage ist die bekannte Problematik der
Therapieblockaden und Behandlungsresistenzen schrittweise
aufzuheben.
Wirkungsabläufe der Homöopunktur
Die Anwendungsgrundlage dieses bewährten Behandlungssystems beruht
auf der Injektion spezifisch wirksamer homöopathischer Einzelmittel
(Sanotropika) in indikationstypische Akupunkturpunkte oder
reflektorische Hautsegmente. Diese Form der Injektion stellt eine
optimale Verbindung von Homöopathie und Akupunktur dar (Homöopunktur).
Die gezielte, nach dem jeweiligen Arzneimittelbild und den
Leitsymptomen bestimmte Zuordnung der homöopathischen
Heilsubstanzen, bewirkt nach der Applikation in die
korrespondierenden Akupunkturpunkte einen in den meisten Fällen
notwendigen intrazellulären Korrektur- und Regenerationsanreiz
innerhalb der körpereigenen Abwehr- und Heilkräfte. Diese
therapeutische Dimension ist im Ergebnis durch die einfache
Akupunktur und eine separate Substitution homöopathischer
Substanzen nicht zu erreichen.
Diese intensivierten Wirkungsabläufe setzen natürliche
organspezifische Reize für eine harmonisierende Regulation
funktionsgestörter Körpersysteme und Stoffwechselprozesse. Die auf
diese Weise in Gang gesetzten biologischen Regulationsmechanismen
sind innerhalb des gesamten Organismus wirksam und ermöglichen
daher ein entsprechend breites Indikationsfeld. Fast alle der
bekannten und in der Pra-xis häufig vorkommenden Erkrankungen und
Beschwerdebilder können daher mit der Homöopunktur effektiv und
erfolgreich behandelt werden.
Verursachungsfaktoren
Es ist meist schwierig, die Auslöser einer Knochen- oder
Gelenkerkrankung eindeutig aufzudecken. Aber gerade die Bestimmung
der krankheitsverursachenden Fakto-ren ist auch hier die Grundlage
einer erfolgreichen Behandlung.
Neben einer Bestimmung der Schmerzform und der bereits bestehenden
Bewegungseinschränkung, sollten auch immer die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten
mit einbezogen werden.
Ein großer Anteil der Patienten lebt mit ungünstigen bis
schlechten Ernährungsgewohnheiten. Viele der Betroffenen stehen
einer vegetarischen Ernährungsausrichtung eher ablehnend gegenüber
und bevorzugen eine mitunter sehr fleisch- oder säurehaltige
Nahrung. Bei einer einseitigen Ernährung, kommt es verständlicher
Weise im Körper zu sehr hohen Harnsäureanteilen und dadurch
verursachten Gewebebelastungen und Irritationen. Wesentlich seltener
dagegen kommen andere Faktoren als Auslöser in Frage wie z.B.:
chronischer Alkohol- und/oder Nikotingenuss, hormonelle Störungen
oder bakterielle Infekte.
Purine schädigen Organe und Gelenke
Je nach Ernährungsform, kann sich die Harnsäuresituation im Körper
negativ verändern. Purine, sind Radikalmoleküle, die von der
Zellkern-Nucleinsäure gebildet werden und entweder mit
zellkernhaltiger Nahrung zugeführt oder aus den körpereigenen
Zellkernen gebildet und zu Harnsäure umgebaut werden.
Werden dem Körper regelmäßig größere Mengen von Zellmaterial (Nucleoproteide)
zugeführt, ist er gezwungen die dadurch anfallenden hohen Anteile
von Phosphorsäuren, Schwefelsäuren und Purinen, durch aufwendige
biochemische Umwandlungsprozesse auszugleichen. Bis zu einem
gewissen Punkt gelingt dem Organismus diese Katalyse und seine
Organ- und Gelenkstrukturen nehmen keinen nennenswerten Schaden.
Durch kontinuierliche Ernährungsfehler (zu viele Tierprodukte, zu
große Mengen von Pflanzenzellprodukten wie großblättrige Gemüsesorten,
Blattsalate, Spinat, Mangold u.a.), steigen die Purinanteile und
damit auch die Harnsäurekonzentration jedoch so stark an, dass es
zu erheblichen Beschwerden kommen kann. Der Organismus des Menschen
kann nur etwa 2-3% der im Körper vorhandenen Harnsäure
neutralisieren und unschädlich machen. Der im Einzelfall hohe
Restanteil, ist in der Lage die Gewebestrukturen anzugreifen, bevor
die ausscheidungs- und nierenpflichtige Harnsäure den Körper verlässt.
Der Stoffwechsel von Tieren dagegen, ist durch das Enzym Urikase (Uratoxidase)
in der Lage fast 98% der Harnsäure in das weniger schädliche
Endprodukt Allantoin umzuwandeln, das problemlos und schnell über
die Nieren ausgeschieden wird. Nicht zuletzt auf Grund dieser
Tatsache lässt sich der Mensch bestenfalls als ein Gemischtkostler
bezeichnen.
Harnsäureschädigungen
Harnsäure ist im Körper eindeutig toxisch und aggressiv wirksam.
Der Grad ihres schädigenden Potentials wird dabei sehr stark von
der Säuremenge und der Verweildauer im Körper bestimmt. Harnsäure
hat die Tendenz auszufällen und zu kristallisieren.
Einmal gebildete Harnsäurekristalle setzen sich bevorzugt im
Muskel- und Gelenkgewebe ab, wo sie regelrechte Säureschäden
verursachen können. Je länger sie in diesen Geweben deponiert und
eingelagert sind, je größer ist ihre schadhafte Wikung (Rheuma).
Die harnsauren Elemente reizen anfangs das Gelenkgewebe, wodurch es
zu Schäden an Bändern und Sehnen und damit verbundenen
Schwellun-gen und Schmerzen kommt.
Nach einiger Zeit dringen die Säurekristalle in die Gelenkkapsel
ein und können dort schrittweise die Knorpelflächen zerstören.
Dieser Verlust an Knorpelgrund-substanz führt zu einer Einschränkung
der Gelenkbeweglichkeit, die im Einzelfall bis auf ein Minimum
reduziert werden kann.
Paradox an dieser Situation ist, dass die Harnsäure- und auch die
Rheuma-faktorwerte, trotz teilweise erheblicher Gelenkbeschwerden
meist im Normbereich liegen können. Deponierte Harnsäuremikrokristalle
entziehen sich dem Blutstrom und sind daher durch Vollblut- oder
Blutserum-Testverfahren gar nicht oder nur äußerst selten und
ungenau zu erfassen. Für die Vorbeugung und die Früherkennung
einer Harnsäureüberlastung und Gelenkerkrankung, ist daher eine Überprüfung
der Ernährungsgewohnheiten vorrangig und wichtig.
Harnsäurebildende Nahrungs- und Genussmittel
Es gibt eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln die eine Steigerung des
Purinspiegels im Körper bewirken und somit die Harnsäureproduktion
verstärken. Lebensmittel wie Kartoffeln, Milch oder Geflügelfleisch,
lösen dagegen eine auffallend geringe Purinproduktion im Organismus
aus.
Purinanteile im Körper
Bei je 100 g der angegebenen tierischen Nahrungsmittel
ergeben sich folgende Purinanteile in Milligramm
Rindfleisch 90 mg
Kalbsfleisch 100 mg
Kalbsbries 1050 mg
Schweinefleisch 108 mg
Fleischextrakt 3068 mg
Ölsardinen 315 mg
Kabeljau 265 mg
Seezunge 136 mg
Putenfleisch 131 mg
Leber 244 mg
Nieren 210 mg
Rindfleisch 155 mg
Geflügelfleisch 76 mg
Käse 58 mg
Kuhmilch 0,5 mg
Bei je 100 g der angegebenen pflanzlichen Nahrungsmittel
ergeben sich folgende Purinanteile in Milligramm
Schwarztee 2800 mg
Kakaopulver 1180 mg
Kaffee 1160 mg
Schokolade 620 mg
Linsen 142 mg
Grüne Erbsen 71 mg
Weisse Bohnen 45 mg
Blumenkohl 21 mg
Salat 8 mg
Rot-, Grün-u. Weisskohl 5 mg
Möhren/Karotten 5 mg
Kartoffeln 3 mg
Auch der Genuss von Alkohol verursacht erhöhte Purin- bzw. Harnsäurewerte
im Körper. Ausschlaggebend sind hier die Alkoholprozente und die
Trinkmenge.
Die Besonderheiten der Homöopunktur
Die arzneilich wirksamen Bestandteile der Sanotropika:
stammen aus kontrolliertem ökologischem Anbau
enthalten keine Konservierungsstoffe
sind handverschüttelte Einzelmittel
liegen überwiegend als Potenzakkorde vor
entsprechen den homöophatischen Dosierungsrichtlinien
stellen ein harmonisches Therapieprinzip dar
besitzen eine organspezifische Wirkung
kommen individuell zur Anwendung
Die Potenzakkorde der Sanotropika bestehen grundsätzlich nur aus
den niedrigen Potenzierungsraten D4, D8 und D12. Sie entsprechen
damit inhaltlich voll den Dosierungsrichtlinien der Kommission D,
was einen therapeutischen Vorteil und Sicherheitsaspekt darstellt,
der dem Patienten beim Einsatz der Sanotropika zugute kommt. Durch
die ausschließlich tiefen und miteinander kombinierten
Potenzakkorde, steht dem Therapeuten ein optimal aufeinander
abgestimmtes und harmonisierendes Behandlungsprinzip zur Verfügung.
Der übergeordnete Begriff Sanotrop leitet sich von dem breiten und
komplexen Wirkungsspektrum der Potenzakkorde ab:
- histotrop = gewebespezifisch
- organotrop = organisch ausgerichtet
- funktiotrop = funktionswirksam
Durch diese optimalen Eigenschaften decken die Sanotrope alle in
Frage kommenden und typischen Erkrankungsstufen und Beschwerdeformen
heiltherapeutisch ab. In den meisten Fällen sind das:
- die akuten und subakuten Verlaufsstadien
- die organsystemischen, funktionellen pathogenen Entwicklungsphasen
- die dauerhaft manifestierten und bereits chronischen
Erkrankungsabläufe
Die Applikation der Potenzakkorde verringert und mildert darüber
hinaus auch den Grad einer Erstreaktion (Erstverschlimmerung).
Insgesamt wird damit eine schonende und für den Patienten effektiv
nachvollziehbare Heilreaktion bei sehr guter Verträglichkeit ermöglicht.
?Berberell® - Muskel - Spezifikum
Der Aspekt einer harnsauren Diathese, sollte bei allen Erkrankungen
des rheumatischen Formenkreises therapeutisch grundsätzlich hoch
bewertet werden.
Die damit verbundene Übersäuerung der Bindegewebe- und
Muskelstrukturen, ist ein wesentlicher Verursachungshintergrund. In
ein kausales, naturheilkundliches Behandlungskonzept, sollte dieser
pathologische Faktor daher unbedingt mit eingebunden werden.
Das Sanorell-Injektionspräparat Berberell®, das die
gichtspezifische Heilpflanze Berberis vulgaris D4, D8 und D12 enthält,
ist in der Lage, die reizaktiven harnsauren Gelenkprozesse
abzumildern und mittelfristig aufzuheben.
Berberell® bietet folgende Anwendungsmöglichkeiten:
Gichtbeschwerden (Harnsaure Diathese)
Muskel- und Gelenkschmerzen (gichtig-harnsaure-Reaktion)
Verschlimmerung durch Bewegung
Taubheitsgefühl und Steifigkeit aller Gelenke (rheumat. Parästhesien)
Harneintrübung mit rötlichem Sediment
Arthrorell® N - Additives - Antirheumatikum
Auf Grund seiner Inhaltsstoffe, die sich aus gelenk- und
knochenwirksamen Mineralsubstanzen und Heilpflanzen zusammensetzen,
ist dieses homöopathische Tropfenpräparat ein wichtiges Element
der Sanotrop-Therapie, für die Kausaltherapie von funktionellen
Defiziten des Knochenstoffwechsels und von Gelenkbeschwerden. Zu den
Arzneimittelbildern von Arthrorell® N gehören auch entzündliche
und degenerative Gelenkprozesse, mit Beteiligung der Knochen, so wie
des Stütz- und Bindegewebes.
Arthrorell® N bietet folgende Anwendungsmöglichkeiten:
Muskel- und Gelenkrheumatismus
Verschleißkrankheiten der Gelenke
Störungen des Kalkstoffwechsels (Osteoporose)
Hüftgelenkentzündungen
Coxarthrose
Degenerative Abläufe im Stütz- und Bindegewebe
Anregung der Heilungsprozesse nach Frakturen
Therapieresistenz aufheben mit Sulfurell®
Bevor gelenkspezifische, bewährte und gut wirksame Heilsubstanzen,
so wie weitere Rheuma-Behandlungen therapeutisch eingesetzt werden,
sollten die wesent-ichen Störfaktoren ausgeschaltet und damit der Körper
reaktionsfähiger gemacht werden. Alle nachfolgend angesetzten
Therapien werden dadurch schneller und effektiver wirksam. In der
Mehrzahl sind Rheumaerkrankungen chronisch und haben dadurch eine
hartnäckige Therapieresistenz entwickelt, die viele der sonst sehr
wirksamen Methoden in ihrem Wirkungsspektrum herabsetzen. An erster
Stelle steht deshalb im Einzelfall eine genaue Ernährungsanalyse
und gegebenenfalls eine damit verbundene Ernährungskorrektur.
Reaktionsverbesserung durch Sulfur
Darüber hinaus haben sich für eine Verstärkung der körperlichen
Reaktionsbereitschaft Injektionen des Spurenelementes und Polychrest
Sulfur (Schwefel) bewährt. Auf Grund des fast immer chronifizierten
gelenkrheumatischen Krankheitsbildes, sollte für diesen Zweck möglichst
eine homöopathische Potenz zwischen D8 und D12 verwendet werden.
Durch die Anwendung des in diesem Sinne bewährten
Sanorell-Injektionspräparates Sulfurell®, kann der Körper bei der
Überwindung dieser häufig vorhandenen reversiblen Zellblockaden
unterstützt werden. Meist gelingt es dem Organismus mit Hilfe
dieser Stimulation, eine vorhandene Blockade schrittweiSe aufzulösen
und so eine verlässliche therapeutische Basis für alle
Folgemedikati-onen zu schaffen.
Erkrankungen der Knochen
Der begrenzte Rahmen dieses Artikels lässt zu diesem Thema nur die
Erläuterung der häufigsten Knochenleiden Osteoporose,
Chondrocalcinose und Osteomalazie zu:
Osteoporose
Eine Osteoporose wird häufig erst zufällig durch eine Röntgenaufnahme
oder in Verbindung mit einer bereits erlittenen Spontanfraktur
diagnostiziert. Das Krank-heitsbild ist zu diesem Zeitpunkt jedoch
schon stark entwickelt und fortgeschritten. Die Osteoporose wird röntgenologisch
erst auffällig, wenn bereits etwa 30 Prozent der Knochenmasse
verlorengegangen ist. Vor diesem Hintergrund sollte beachtet werden,
dass ein negativer Röntgenbefund der Knochen, einen sich
entwickelnden Knochenschwund keinesfalls ausschließt. Auch
Laborbefunde geben nicht immer eindeutige und verwertbare Hinweise
auf regressive Prozesse innerhalb des Knochengewebes. So liegen die
Serumspiegel von Calcium, Phosphor und alkalischer Phosphatase fast
immer im Normbereich.
Auch die Calcium- und Phosphatausscheidungen im Urin bleiben meist
normal. Dennoch können rechtzeitig durchgeführte Laborkontrollen
im Einzelfall durchaus Hinweise auf Osteoporose liefern, weshalb sie
bei Verdacht auch immer in Auftrag gegeben werden sollten.
Zu den Parametern gehören: Calcium, Phosphat, Harnsäure, BSG,
Blutbild, Serumeiweiß, Parathormon, Vitamin D, Calcium im Nüchternurin.
Biomarker für die Osteoblastenaktivität (Knochenspezifische
alkalische Phosphatase, Osteocalcin u.a.).
Die bisherige Annahme, dass der Osteoporose ausschließlich ein
Kalkmangel zu Grunde liege, trifft nach neueren Erkenntnissen nicht
mehr zu. Vielmehr werden als Hauptursache dieser Knochenerkrankung
Durchblutungsstörungen der versorgenden Kapillargefäße und
regionale muskuläre Dysfunktionen vermutet und diskutiert. Auch die
altersbedingte Abnahme der Muskelkapazität stellt sich immer
eindeutiger als ein eigenständiger Risikofaktor für die Entstehung
einer Osteoporose dar. In fast allen körperlichen
Entwicklungsphasen des Menschen, stellen sich über oft lange Zeiträume
unterschiedlich ausgeprägte Veränderungen und Störungen des
Mineralstoffwechsels ein. Diese Vorgänge können schrittweise zu
verschiedenen Knochen- und Gelenkbeschwerden führen, die besonders
mit homöopathischen Therapeutika gut behandelt werden können.
Eine wirksame Therapie sollte demnach schwerpunktmäßig, die möglichst
rechtzeitige natürliche Anregung und Unterstützung der körpereigenen
Mineralisationsvorgänge zum vorrangigen Ziel haben.
Entwicklungsphasen der Osteoporose
Durch eine generalisierte oder lokale Zurückbildung von
Knochengewebestrukturen kommt es in Folge eines gestörten
Knochenstoffwechsels zu einer pathologischen Schwächung der
Skelettstützfunktionen. Osteoporose ist eine Systemerkrankung, die
primär oder sekundär auftritt und der unterschiedliche Ursachen zu
Grunde liegen können. Sie ist fast immer mit schmerzhaften, oft
degenerativen oder rheumatischen Gelenkbeschwerden verbunden.
In Deutschland leiden etwa 6 Millionen Menschen an dieser Erkrankung
und aktuelle Prognosen sprechen von einer weiteren Zunahme. Eine
immer größere Rolle spielt dabei die altersbedingte primäre
Osteoporose. Ein wesentlicher Faktor ist auch die Tatsache, dass
sich mindestens 40% der jüngeren Frauen auf Grund einer
Gewichtsreduktion unterkalorisch und calciumarm ernähren, so dass
sie die natürlicherweise notwendige optimale Knochendichte in der Körperentwicklungsphase
nicht mehr erreichen. Auch junge Männer sind davon zunehmend
betroffen.
Verursachungsfaktoren
Die primäre Form der Osteoporose betrifft beinahe ausschließlich
Frauen während und nach dem Klimakterium, so wie auch ältere
Menschen. Der Östrogenrückgang während der Menopause wirkt sich
ungünstig auf die Calciummineralisation in den Knochen aus, so dass
sich in dieser Zeit eine Schwächung der gesamten Knochenmatrix
bemerkbar machen kann.
Der senilen primären Osteoporose des älter werdenden Menschen
liegt meist ein genetischer Einfluss zu Grunde. Darüber hinaus wird
diese Erkrankungsform vor allem durch einen altersbedingten
Knochenabbau und die damit verbundene Schwächung der Knochendichte
ausgelöst. Gegenwärtig sind immer noch etwa 70% der
Osteoporose-Patienten Frauen und 30% Männer (bei jedoch steigender
Tendenz).
Die Ursachen einer sekundären Osteoporose können vielschichtig
sein:
- Störungen des Bindegewebestoffwechsels
- Bewegungsmangel
- Ernährungsstörungen (Fastfood, Magersucht, Bulimie u.ä.)
- Mikronährstoffmangel durch Fehlernährung (Calcium, Magnesium,
Vit.D, K)
- Mineralisationsstörungen durch regelmäßigen Alkoholkonsum
- Therapien mit Antikoagulantien
- Regelmäßige Anwendung von Abführmitteln (Laxantien)
- Anwendung von Diuretika
- Diabetes mellitus
Grunderkrankungen die zu Osteoporose führen können
- Morbus Cushing (Überfunktion der Nebenschilddrüsen, meist durch
Langzeit- Cortisonbehandlung ausgelöst)
- Hyperthyreose
- Diabetes mellitus
- Darmfunktionsstörungen (verminderte Resorption)
- Rheumatoide Arthritis
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen
- Hypogonadismus
- Seltener tumoröse Knochenprozesse
Symptomatik
Bei der Osteoporose werden die Schmerzzustände nicht allein durch
die Verminderung der Knochendichte ausgelöst, sondern wesentlich stärker
durch Reizungen des lokalen und regionalen Muskelgewebes.
- zu Beginn der Knochenatrophie treten Schmerzen nur bei körperlicher
Belastung auf
- später länger andauernde, leichte bis mittelstarke Rückenschmerzen,
oft auch im Bereich der Rippen (Brustkorbschmerzen)
- schrittweise Schmerzzunahme bis zu einer Dauerschmerzentwicklung
- häufig rheumaähnliche Schmerzen im Rückenbereich und in den
Extremitäten
- Druckempfindlichkeit einzelner Knochenabschnitte (Druck- bzw.
Klopfschmerz)
- Spontanfrakturen (Wirbelbrüche, Oberschenkelhalsbrüche u.a.)
Articurell® - Gelenk - Spezifikum
Dieses Injektionspräparat hat ein Wirkungsspektrum, das auf
rheumatische, degenerative Erkrankungen ausgerichtet ist. Mit
Articurell® können viele der rheumatisch bedingten und
schmerzhaften Funktionsstörungen der Gelenke behandelt werden.
Dieses Sanotrop eignet sich in besonderem Maße für die Homöopunktur.
Der Hauptwirkstoff Bryonia cretica D4, D8 und D 12, hat
erfahrungsheilkundlich einen direkten Bezug zu allen reizaktiven und
entzündlichen Prozessen der Muskel und Gelenke. Besonders die
regelmäßige Anwendung kann eine schrittweise Heilreaktion und
Regeneration gestörter Funktionsabläufe im Bereich der Muskeln,
Knochen und Gelenke einleiten.
Articurell® bietet folgende Anwendungsmöglichkeiten:
Entzündliche, schmerzhafte Reizaffektionen der Knochen und Gelenke
Rheumatische und degenerative Gelenkerkrankungen
Beschwerden der Halswirbelsäule (HWS-Syndrom)
Neuralgische Schmerzprozesse des rheumatischen Formenkreises
Muskelschmerzen
Dularell N®
Bei den meisten rheumatischen Leiden, stellen sich die Krankheitsübergänge
fließend dar und sind nur selten eindeutig und klar voneinander
abzugrenzen. Daher sind schmerzhafte Beschwerden der Knochen meist
gleichzeitig mit rheumatischen Symptomatiken verbunden.
Andererseits treten bei den vorrangig rheumatischen Gelenkprozessen
auch diffuse Schmerzempfindungen im Bereich der Knochen auf. Es gibt
nur wenige homöopathische Komplexmittel, die dieses weitreichende
Beschwerdebild therapeutisch sicher und zufriedenstellend abdecken.
Dularell® setzt sich aus einer Kombination von Heilpflanzen
zusammen, die dieses Sanotrop-Injektionspräparat für die Mehr-zahl
der rheumatisch geprägten Gelenk-, Muskel- und Knochenbeschwerden
therapeutisch sehr geeignet macht.
Dularell N® bietet folgende Anwendungsmöglichkeiten:
Arthritis, Gelenkarthrosen
Weichteil- und Gelenkrheumatismus
Schädigungen der Bandscheiben
Rheuma durch Nässe und Kälteeinwirkung
Rheumatische Schmerzen der Knochen, Knochenhaut, Muskeln und Sehnen
Akute und chronische Gicht
Homöopunktur
Bei der Behandlung der Schmerz- und Entzündungssymptomatik des
Bewegungsapparates, kann die Akupunktur sehr hilfreich sein. Mit
ihrer Unterstützung lassen sich pathologische Prozesse aufhalten
und die körpereigenen Selbstheilungsvorgänge unterstützen. Bei
der Schmerzbekämpfung von Knochen- und Gelenkleiden kann durch die
Anwendung der Akupunktur viel erreicht werden. Das gilt insbesondere
für die Homöopunktur-Injektion der erläuterten Sanotropika in die
aufgeführten Punkte:
Schultergelenk
Dickdarm-Meridian Punkt : Di 15
Dünndarm-Meridian Punkt: Dü 9, Dü 10
Gallenblasen-Meridian Punkt: Ga 21
Ellbogengelenk
Dickdarm-Meridian Punkt: Di 11
Dünndarm-Meridian Punkt: Dü 8
Dreifacherwärmer-Meridian Punkt: 3E 10
Gallenblasen-Meridian Punkt: Ga 34
Handgelenk
Dreifacherwärmer-Meridian Punkt: 3E 4, 3E 5
Dickdarm-Meridian Punkt: Di 4
Hüftgelenk
Gallenblasen-Meridian Punkt: Ga 29, Ga 30
Leber-Meridian Punkt: Le 9
Fußgelenk
Milz-Pankreas-Meridian Punkt: MP 5
Blasen-Meridian Punkt: Bl 60
Nieren-Meridian Punkt: N 3
Magen-Meridian Punkt: Ma 41
Orthomolekulare Nährstoffe
Fehlen dem Körper für seine knochen- und gelenkspezifischen
Aufbau- und Regenerationsprozesse spezielle Grundnährstoffe, sind
seine natürlichen Regelfunktionen gestört.
Die gezielte Substitution von Vitaminen und Mineralien, als
notwendige Kofaktoren, sind sehr gut geeignet den Körper bei seinen
Knochenprozessen und Gelenkfunktionen zu unterstützen und zu stärken.
Geeignete orthomolekulare Nährstoffe können deshalb die kausale
Rheumatherapie in den meisten Fällen sehr wirksam unterstützen.
Vitamin C, Vitamin D und Vitamin E
Diese drei Nährstoffe sind in Bezug auf den Stoffwechsel des
Knochengewebes und des Gelenkapparates, als eindeutige Cofaktoren
einzustufen, die neben den homöopathischen Heilsubstanzen, erst
eine effektive Mineralisation und Einlagerung in die Knochenmatrix
und Gelenkstrukturen ermöglichen.
Die dämpfende Wirkung dieser Vitamin-Kombination auf die im entzündeten
Gelenk vorhandenen, aggressiven freien Sauerstoffradikalen und
anderen Entzündungsmediatoren, ist wesentlich für die Bekämpfung
und Abheilung der pathogenen, oft degenerativen Mechanismen. Dieser
Prozess aktiviert und löst festgesetzte Stoffwechselvorgänge in
den betroffenen Zellverbänden, so das auch schrittweise eine
mesenchymale Entschlackung und damit Entlastung der kranken
Gewebestrukturen in Gang gesetzt werden kann. Oft ist es gerade
diese gezielte Stimulation die den kranken Gelenken fehlt. Nur
selten ist der Körper während dieser chronifizierten
Krankheitsphasen in der Lage, seine eigenen biologischen
Kontrollmechanismen und Heilungskräfte selbstständig zu
aktivieren.
Vitamin D ist photosynthetisch, also erst über eine ausreichende
UV-Sonnen-einwirkung auf die Haut voll wirksam, und fördert die
Calciumaufnahme aus der Darmschleimhaut und damit den Gesamtaufbau
der Knorpel- und Knochensub-stanz.
Die katalytischen Vorstufen dieses Vitamins werden in den Nieren und
zu geringeren Anteilen auch in der Leber durch die Monooxygenasen
der Mitochondrien und Mikrosomen in das wirksame
1,25-Dihydroxy-Vitamin D-3 entwickelt.
Für einen stabilen und intakten Vitamin-D-Stoffwechsel ist die
ausreichende Versorgung des Organismus mit zusätzlichen
antioxydativen Schutzfaktoren wie Vitamin C und Vitamin E zwingend
erforderlich. Bereits ein kurzfristiger Mangel an Vitamin E, wirkt
durch die Bildung inaktiver Metabolite hemmend auf die Vitamin D -
Synthese der Nieren und der Leber. Durch diesen Störvorgang wird
die Konzentration der körpereigenen Hormonrezeptorkomplexe im
jeweiligen Zielgewebe stark gehemmt.
Auf dieser Verursachungsgrundlage kann es unter anderem auch häufig
zu Knochen- und Gelenkstoffwechselstörungen und damit zusammenhängenden
Erkrankungen kommen.
Natürliche Vitalstoffe VITAL PLUS®
Die Zusammenstellung der einzelnen Präparate des Vital Plus Nährstoffsystems
ist unter Berücksichtigung dieser elementarer Erkenntnisse erfolgt.
Es handelt sich hier um bewährte Nährstoffpräparate von Sanorell
Pharma:
Natürliches Vitamin E Tocorell® Kapseln /Anwendung: 2 Kapseln täglich
Vitamin C Ascorell® Injektionslösung 5ml/Ampullen
Anwendung: 1-5 ml bei Bedarf 1x wöchentlich i.v.
injizieren
Mineralstoff- Pulver Minerell® Plus Beutel
Anwendung: Täglich 2 Beutel in einem Glas
Flüssigkeit eingerührt (abends)
Um die Anteile der gelenkwirksamen Kofaktoren im Körper zu erhöhen,
sollte
den Patienten die Anwendung dieser Nährstoffpräparate angeraten
und verordnet werden.
Miburell®
Die Therapie der reizaktiven und entzündlichen
Begleiterscheinungen, die fast immer zu dem Krankheitsbild der
rheumatischen Knochen- und Gelenkprozesse gehö-ren, ist innerhalb
eines komplexen Behandlungsschemas unerlässlich. Die Anwendung des
Sanorell-Injektionspräparates Miburell® hat sich für die
Linderung und Rückbildung dieser Symptome besonders bewährt. Die
Kombination der beiden rheumaspezifischen Heilsubstanzen Lachesis D8
und Viscum album D4, macht es für die Behandlung der häufigen entzündlichen
Reizzustände der Knochen, Gelenke und der mitbetroffenen
Gewebeareale sehr geeignet.
? Miburell® bietet folgende Anwendungsmöglichkeiten:
akuter Gelenkrheumatismus
Verschleißbeschwerden der Gelenke
entzündliche, arthritische Prozesse des Kniegelenkes
chronische Rheumaleiden
Entzündliche, schmerzhafte Affekte der Knochen und Gelenke
Steigerung der körpereigenen Abwehrsysteme
Dosierung und Anwendung der Sanorell-Injektionspräparate
Täglich jeweils 2 ml allein oder mit Lidocain/Procain zusammen
subcutan oder intramuskulär injizieren.
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