
Dr. phil. Olaf
Bausemer
Heilpraktiker
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Die
Naturheilpraxis Dr. Bausemer ist eine Schwerpunktpraxis,
die sich im besonderen Maße der Behandlung von
Krebserkrankungen und immunologischen Erkrankungen
widmet.
Wir
verstehen uns als Centrum für komplementäre
Onkologie (cko-mannheim) und behandeln seit 1993
überregional Patienen, die an Krebs erkrankt sind.
Entsprechend der Philosophie, dass Krebs keine rein
lokalisierte Erkrankung ist, wenden wir zwingend eine
ganzheitliche Therapie an.
Unsere
komplementär-onkologische Schwerpunktpraxis verfolgt das
Ziel, die standardisierten Therapieverfahren (Operation,
Bestrahlung, Chemotherapie, Antihormontherapie) mit
Hilfe komplementärer Verfahren (Immunmodulation,
Hyperthermie, Ausleitungsverfahren) zu begleiten. Das
macht die onkologische Therapie insgesamt erträglicher
und effektiver.
Die
Wärmetherapie
(lokale Hyperthermie und Ganzkörperhyperthermie) ist bei unserer Behandlung ein
wesentlicher Baustein.
Für unsere
Patienten bedeutet das:
bessere
Behandlungsergebnisse
die
Reduzierung von Nebenwirkungen
und
schließlich eine Steigerung und Verbesserung der
Lebensqualität.
Unsere
Schwerpunktpraxis gehört seit ihrer Gründung 1993 zu den
größeren, überregionalen Schwerpunktpraxen für
komplementäre Onkologie für die Behandlung von
Tumorerkrankungen.
Wir bieten
Ihnen eine kontinuierliche Betreuung durch unser
Fachpersonal.
Das
Immunsystem
Es ist ein
fein abgestimmtes Netzwerk aus vielen unterschiedlichen
Gruppen von weißen Blutkörpern und Eiweißstoffen. Die
Untersuchung des menschlichen Immunsystems durch eine
differenzierte Blutuntersuchung (Immunstatus) ist
heutzutage möglich und gibt uns sehr detaillierte
Informationen über Funktionstüchtigkeit, Aktivität und
Störung des Abwehrsystems.
Der
Immunstatus
Diese
Blutuntersuchung sollte vor jedem therapeutischen
Eingreifen erhoben werden, um später immuntherapeutische
Maßnahmen so gezielt wie möglich durchführen zu können.
Nach der
Blutabnahme in unserer Praxis wird das entnommene Blut
sofort in einem Labor, welches sich auf diese Diagnostik
spezialisiert hat, untersucht. Für dringend
erforderliche, schnelle und somit therapierelevante
Blutuntersuchungen, z.B. bei Patienten, die zeitgleich
mit einer Chemotherapie behandelt werden, können wir auf
unser praxiseigenes-Schnell-Test-Labor zurückgreifen.
Wir führen etwa dreißig Einzeluntersuchungen der
Blutprobe durch. Die Ergebnisse liegen in wenigen Tagen
zur Beurteilung vor.
Entsprechend der vorliegenden Erkenntnisse (die in jedem
Krankheitsfall sehr unterschiedlich aussehen können)
erstellen wir einen detaillierten, auf die individuelle
Situation ausgerichteten Behandlungsplan, den wir
gemeinsam mit Ihnen besprechen.
Während und nach Ende der Therapie beobachten wir die
Veränderungen der Immunparameter und Tumormarker, um die
Richtigkeit und Effizienz des Therapiekonzeptes zu
überprüfen.
Somit sind
wir jederzeit aktuell über Veränderungen im
immunbiologischen Bereich informiert und können bei
Bedarf die Therapie jederzeit aktualisieren.
Therapie
Behandlungsmethoden in unserer komplementär-onkologischen
Schwerpunktpraxis
.Ganzkörperhyperthermie
.Regionale
Tiefen-Hyperthermie
.Oberflächliche Hyperthermie
.Mistel-Hochdosisinfusionen
.Thymus-
und Organotherapie
.Behandlung
mit Spurenelementen und Vitaminen
.Systemische Enzymbehandlung
.Entgiftungs- und Ausleitungsverfahren
.Mikrobiologische Behandlung
.Schmerztherapie
.Behandlung
mit Eigenblut und Ozon
.Phytotherapie
.Psycho-Onkologie
.Ernährung
.Dendritische Zellen

Durch die
enge Zusammenarbeit mit den Officinal-Apotheken in Mannheim
und Heidelberg können wir unseren Patienten ein sehr
individuelles Therapieprogramm anbieten.
Mit Hilfe
von Pharmakologen und Apothekern sind wir in der Lage, ein
spezielles Programm an Arzneimitteln bzw. Substanzen
zusammenzustellen, das auf Ihre Chemotherapie oder
Bestrahlungsintensität abgestimmt ist. Ganz individuell auf
Ihre Chemotherapie – und dessen Inhaltstoffe – wird
analysiert, mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist. Die
mit uns kooperierenden Pharmakologen erarbeiten auf dieser
Grundlage Therapiepläne, mit denen ganz gezielt
Mangelzustände vermieden werden können und evtl.
auftretenden Nebenwirkungen entgegengewirkt wird. Diese
Supplementierung basiert auf Infusionen, Vitamin-, Mineral-,
Spurenelement- und Enzymgaben. Gezielte Teemischungen bis
hin zu pflegenden Substanzen zum Schutze der Mund-, Magen-
und Darmschleimhäute finden hier ihre Anwendung.
Dieses
Behandlungskonzept erleichtert es dem Patienten, sich
zwischen den verschiedensten „Nahrungsergänzungsmitteln“,
Wundermitteln oder „Vitaminpräparaten“ zu entscheiden. Es
schützt und bewahrt den Patienten vor unerwarteten und nicht
erwünschten Wechselwirkungen von Substanzen, die bei der
sogenannten Selbstmedikation häufig auftreten. Das
Zusammenstellen der ergänzenden Therapiemaßnahmen aus einer
Hand liefert dem Patienten ein Stück weit therapeutische
Sicherheit.
Wichtig:
Die Zusammenstellung erfolgt ausschließlich individuell und
für jeden einzelnen Patienten neu. Abgestimmt auf Tumorart,
Zustand und Bedürfnisse des Patienten und auf Grundlage der
von den schulmedizinischen Kollegen durchgeführten bzw.
geplanten Therapie.
Als
Hyperthermie wird die Überwärmung der Tumorzelle bezeichnet.
Sie ist eine wirksame Erweiterung der Krebstherapie. Durch
die kombinierte Anwendung von Hyperthermie und
Chemotherapie/Bestrahlung lassen sich die
Behandlungsergebnisse deutlich verbessern. Das kann zu
länger anhaltenden Remissionen führen und zur Heilung
beitragen. Seit langem ist bekannt, dass Tumorgewebe
besonders hitzeempfindlich ist. Im Temperaturbereich von
40-42 Grad wird die Zellmembran geschädigt. Auch an
Zellwänden kommt es zu Veränderungen von
Hitzeschockproteinen, so dass die Krebszellen vom
Abwehrsystem besser zu erkennen und zu bekämpfen sind. Wie
oben bereits angesprochen, reagieren die Krebszellen unter
Hyperthermie sehr viel empfindlicher auf Zytostatika
(Chemotherapie) oder Strahlen. Gesunde Körperzellen werden
bei diesem Verfahren nicht geschädigt. Um die notwendige
Temperatur zu erreichen, gibt es je nach Tumorart und
Tumorlokalisation unterschiedliche Verfahren.
In unserer
Schwerpunktpraxis für komplementäre Onkologie können wir
unseren Patienten folgende Hyperthermieverfahren anbieten
Ganzkörperhyperthermie
Regionale
Tiefen-Hyperthermie
Oberflächen-Hyperthermie
In dem
„Kompendium der Internistischen Onkologie“ 4. Auflage
(2006), Schmoll, Höffken, Possinger, Springer Verlag, sind
die Standards in Diagnostik und Therapie bei
Krebserkrankungen aufgeführt. Es gilt als Standardwerk für
die tägliche onkologische Arbeit und wird von den
schulmedizinischen Kollegen, Internisten und Klinikern als
Basislehrbuch gewertet. Im Kapitel 13.9 (Seite 607ff.)
schreiben die Autoren Prof. P. Wust, Prof. M. Molls und
Prof. R. Issels zum Thema: „Hyperthermie in Kombination mit
Radiotherapie oder Chemotherapie“. Im Abschnitt zu
klinischen Studien und Indikationen kommen sie zu folgendem
Ergebnis: „Besonders bemerkenswert sind die in den letzten
Jahren erarbeiteten klinischen Resultate zur regionalen
Hyperthermie (Temperaturbereich
40-44 Grad), die bei tiefgelegenen (i.d.R. lokal
fortgeschrittenen oder rezidivierten) Tumoren im Bereich
Becken, Abdomen und Extremitäten eingesetzt wird.
Die
regionale Tiefenhyperthermie ist demnach als onkologisches
Behandlungsverfahren in seiner Durchführbarkeit als
etabliert zu betrachten und kann zur Therapieoptimierung in
der "Firstline Therapie" eingesetzt werden. Die Daten aus den
verschiedensten Phase III Studien belegen dies.
Für den
Patienten bedeutet dies:
bessere
Behandlungsergebnisse durch einen synergistischen Effekt
bessere
Abwehr von Metastasen
eine
Verbesserung der Überlebenszeit für Krebspatienten
Senkung
der Nebenwirkung von Chemo-/Strahlentherapie
Und vor
allem: Die Erhöhung der Lebensqualität
Nach
einer Studie von Prof. Dr. med. Beuth, Institut zur
wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher
Verfahren der Universität Köln haben etwa 80% aller
Tumorpatienten den Wunsch, ihre Krebserkrankung
gemeinsam mit schulmedizinischen Verfahren (OP, Chemo-
und Strahlentherapie) und naturheilkundlichen,
biologischen Maßnahmen behandeln zu lassen.
Unsere
Schwerpunktpraxis für komplementäre Onkologie arbeitet
sehr eng mit onkologischen Fachärzten und Fachkliniken
zusammen, in denen auch Belegbetten zur Verfügung
stehen. Es findet somit eine Kombination von
Schulmedizin und naturheilkundlichen Diagnose- und
Therapieverfahren ihre Anwendung.
Für den
krebskranken Patienten bedeutet dies, dass er auf ein
integratives onkologisches Behandlungskonzept Zugriff
hat. Dabei werden komplementäre Therapien, wie z.B.
Hyperthermie und Mistelinfusionen, in die
schulmedizinische Standardtherapie, wie z.B. Chirurgie
und Chemotherapie, integriert.
Der an
Krebs erkrankte Patient erhält durch die klar
definierten,
immunologisch begründeten Therapieschemata
eine
Reduzierung unerwünschter Nebenwirkungen von
Chemo-
und Radiotherapie
die
Verbesserung des Immunstatus
eine
Erhöhung der Lebensqualität als oberstes Ziel
Durch
unsere regelmäßige Teilnahme am „Onkologischen
Arbeitskreis“ des Universitätsklinikums Mannheim, in dem
sich wöchentlich Strahlentherapeuten, Fachärzte für
Hämatologie und Onkologie sowie Fachärzte für
onkologische Chirurgie treffen, sind wir über aktuelle
Neuerungen in Diagnose und Therapie ständig
unterrichtet.
Herr
Dr. phil. Bausemer ist darüber hinaus ständiger
Mitarbeiter in einer onkologischen Fachklinik. Gemeinsam
mit seinen Mitarbeitern steht er im täglichen Kontakt zu
den schulmedizinischen Kollegen.
Ergebnisse randomisierter Studien:
In 28 randomisierten kontrollierten klinischen Studien
wurde die Hinzunahme von Hyperthermie zur Radio- oder
Chemotherapie untersucht. In 21 Studien wurden signifikant
bessere Ergebnisse durch die Kombination mit Hyperthermie
hinsichtlich Ansprechraten, der progressfreien Intervalle,
des Gesamtüberlebens oder palliativer Effekte gezeigt.
Signifikante Verbesserungen konnten in randomisierten
kontrollierten Studien bei metastasierten Rectumkarcinomen /
Lebermetastasen gezeigt werden. (Eine Literaturübersicht
kann dem aktuellen Standardwerk über Hyperthermie / Baronzio
GF, Hager ED: Hyperthermia in Cancer Treatment. A Primer.
Springer/Landes Bioscience; 2006, entnommen werden.
Gutes Ansprechen bei Patienten mit
multizentrischem Glioblastoma multiforme (Hirntumor) auf
eine Behandlung mit unterstützender Thermochemotherapie
(Dr. Hüseyin Sahinbas, Prof. Dr. Dietrich
Grönemeyer, Dr. Jürgen Baier, Dr. Eckhard Böcher in:
Deutsche Zeitung für Onkologie 3/2005)
„Glioblastoma multiforme ist der häufigste primäre Hirntumor
bei Erwachsenen. Trotz Operation und Radiotherapie mit oder
ohne unterstützende Chemotherapie, bleibt das maligne Gliom
eine nahezu gleichbleibend tödliche Krankheit, die einen
schnellen und verheerenden Verlauf nimmt. Die Prognose für
Patienten ohne Operation ist schlecht, mit einer mittleren
Überlebenschance von weniger als sechs Monaten.
Hyperthermie, entweder allein oder in Kombination mit Chemo-
und Radiotherapie, sind neue Methoden zur Behandlung des
Glioblastoms, die vielversprechende Ergebnisse zeitigt. Es
wird der Fall einer Patientin mit multizentrischem
inoperablem Glioblastom vorgestellt, der mit unterstützender
Hyperthermie und begleitendem Temozolamid (Temodal) nach der
Radiotherapie behandelt wurde. Die Behandlung wurde von der
Patientin gut vertragen. Sie lebt noch und nach nun mehr als
23 Monaten in guter klinischer Verfassung.“
Retrospektive Untersuchung zur Therapie mit
Mistelextrakten
bei
Mammakarzinom
(C.Stumpf, S.Rieger, M. Schietzel in: Deutsche Zeitschrift
für Onkologie 3/2005)
In einer retrospektiven Untersuchung wurden die
Überlebenszeiten aller von 1981-2000 mit Mistelextrakt
behandelter Mammakarzinom-Patientinnen der Tumorambulanz des
Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke ausgewertet und anderen
vergleichbaren Patientinnen-Kollektiven (Tumordatenbanken)
gegenübergestellt. Die vergleichsweise günstigen Ergebnisse
der vorliegenden Arbeit sind ein weiterer Hinweis auf eine
mögliche Verlängerung der Überlebenszeit von
Mammakarzinom-Patientinnen unter zusätzlicher
Misteltherapie.
Klinische Studien zur
Misteltherapie
onkologischer Erkrankungen
(Gunver S. Kienle, Helmut Kiene in: Deutsche Zeitschrift
für Onkologie 10/2006)
In der Vergangenheit wurde eine Vielzahl von klinischen
Studien durchgeführt und kürzlich in einer systematischen
Übersicht zusammengefasst. Darunter waren 24 prospektive
vergleichende Studien, 38 Kohortenstudien und Fallserien und
31 retrospektiv vergleichende Studien. (Gesamte Anzahl der
Studien: 93). Die Studien zeigten in den allermeisten Fällen
ein positives Ergebnis für die Misteltherapie: Verlängerung
der Überlebenszeit oder des krankheitsfreien Intervalls,
Tumorremissionen, Verbesserung der Lebensqualität und
Verminderung der Nebenwirkungen konventioneller
zytoreduktiver Therapien.
Antioxydantien und Chemotherapie
11.05.2009 | ENA
Bei der Tumorbehandlung wird häufig eine hemmende Wirkung
von antioxidativen Supplementen auf die Chemotherapie
befürchtet und Patienten von einer Einnahme abgeraten. In
einem kürzlich erschienenen Review gibt Mary L. Hardy,
Center for Integrative Oncology an der Universität
Kalifornien in Los Angeles (UCLA), einen Überblick über
bereits publizierte Studien zum Thema Nahrungsmittelzusätze
bei Krebstherapie und diskutiert eine Anzahl klinischer
Studien an Patienten, bei welchen die Auswirkung von
Antioxidantien auf die Chemotherapie untersucht wurde
[1].
Die Bedenken bezüglich Nahrungsergänzungsmittel bei
Chemotherapie konzentrieren sich hauptsächlich auf
Interaktionen von Antioxidantien mit dem eingesetzten
Chemotherapeutikum und dessen Metabolisierung. Trotz dieser
Vorbehalte, konnten bisherige Studien die Bedenken vielfach
nicht bestätigen. So zeigte die Supplementierung mit hohen
Dosen der Vitamine C und E sowie des Spurenelementes Selen
ganz im Gegenteil sogar tiefere Raten der therapiebedingten
Nephro- und Ototoxizität ohne negative Auswirkung auf die
Effektivität der Chemotherapie
[2].
Präklinische wie auch einige klinische Studien deuten im
Falle von Coenzym Q10 Beigabe ebenfalls auf eine reduzierte
Toxizität der anthracyclinbasierten Chemotherapie
[3].
Positive Auswirkungen von Antioxidantien zeigten sich
insbesondere bei der Behandlung von Nebenwirkungen der
Chemotherapie. Das meistuntersuchte Antioxidans bei deren
Behandlung ist das Glutamin. Als Mundspülung zum Schlucken
führte es bei Chemotherapie mit Methotrexat und Adriamycin
zu tieferen Raten und Schweregraden von Mukositis wie auch
zu weniger Schmerzen bei Stomatitis
[4].
Einzig bei der Kombination von Glutamin mit 5-Fluoracil
(5-FU) Chemotherapie kam es in diesem Zusammenhang zu
keiner, weder positiven noch negativen Wirkung. Bei der
Behandlung der intestinalen Toxizität bei 5-FU-Patienten
verbesserte sich jedoch nach Glutamingabe die
Ernährungssituation infolge tieferer Diarrhoe-Inzidenz. Bei
Neuropathien als Folge von Paclitaxel oder der
Oxaliplatin-5-FU Kombination kam es zur signifikanten
Reduktion der Symptome. In keinem der Fälle hatte die
Supplementierung negative Auswirkungen auf die Chemotherapie
oder die Überlebenschancen der Patienten. Auch
Supplementierungen mit Vitamin E führten zu positiven
Ergebnissen bei der Behandlung von Mukositis und Stomatitis,
ausser in Kombination mit Doxorubizin, wo sie keine
Auswirkungen hatten. Bei auf Platin oder Taxanen basierten
Chemotherapien senkte es wiederum die Inzidenz und die
Schwere der Neuropathie, ohne Auswirkungen auf das
Tumorgewicht, Tumorwachstum oder das Überleben
[5].
Prophylaktisch und symptommindernd bei der Behandlung von
Mukositis und Stomatitis wirkten ebenfalls Zink und
Zinksulfat wie auch pflanzliche Extrakte von Kamille oder
Arnika. Im Zusammenhang mit Cisplatin Chemotherapie zeigte
Ingwer bei Patientinnen mit gynäkologischen malignen Tumoren
ähnliche Wirkung wie das Antiemetikum Metoclopramid, mit
jedoch weniger Nebenwirkungen
[6].
Müdigkeit infolge von Cisplatin- oder Ifosfamidtherapien
wurde bei Patienten mit einem Karnitinmangel erfolgreich und
ohne Toxizität durch Gabe von Karnitin gelindert
[7].
Entgegen
bisheriger Vorbehalte gestaltet sich die Supplementierung
mit Antioxidantien während der Chemotherapie als durchaus
sinnvoll. Ohne negativ auf die Chemotherapie einzuwirken,
zeigen sich Antioxidantien als vorteilhaft bei der
Prävention und Behandlung von unerwünschten Nebenwirkungen
der Chemotherapie.
(1)
Hardy ML. Dietary Supplement Use in
Cancer Care: Help or Harm. Hematol Oncol Clin N Am 22 (2008)
581-617.
(2)
Weijl NI, Elsendoorn TJ, Lentkes EG,
et al. Supplementation with antioxidant micronutrients and
chemotherapy-induced toxicity in cancer patients treated
with cisplatin-based chemotherapy: a randomised,
double-blind, placebo-controlled study. Eur J Cancer
2004;40(11): 1713-23.
(3)
Conklin KA. Coenzyme q10 for
prevention of anthracycline-induced cardiotoxicity. Integr
Cancer Ther 2005;4(2): 110-30
(4)
Rubio IT, Cao Y, Hutchins LF,
Westbrook KC, Klimberg VS. Effect of glutamine on
methotrexate efficacy and toxicity. Ann Surg 1998;227(5):
772-8, discussion 778-80.
(5)
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of vitamin E supplementation in patients treated with
cisplatin chemotherapy. J Clin Oncol 2003;21(5): 927-31.
(6)
Manusirivithaya S, Sripramote M,
Tangjitgamol S, et al. Antiemetic effect of ginger in
gynecologic oncology patients receiving cisplatin. Int J
Gynecol Cancer 2004;14(6): 1063-9.
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Graziano F, Bisonni R, Catalano V, et
al. Potential role of levocarnitine supplementation for the
treatment of chemotherapy-induced fatigue in non-anaemic
cancer patients. Br J Cancer 2002;86(12): 1854-7
Die Praxis
befindet sich im Zentrum der Stadt Mannheim, in der Nähe
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Dr. phil. Olaf
Bausemer
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